E-Mails finden

Presseverteiler aufbauen: E-Mail-Adressen von Journalisten finden

Finde Redakteurinnen und Redakteure nach Ressort, ermittle ihre persönlichen E-Mail-Adressen in einem Durchgang oder einzeln und schick deinen Themenvorschlag aus demselben Tool. Mit deutschen Quellen wie Impressum und Mediadaten.

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Wirtschaft & Digitales · DE8 leads
6/8 emails foundFind emails
NameEmailStatus
LVLena Vogtlena.vogt@nordhafen-rundschau.deVerified
JAJonas Albrechtj.albrecht@frachtlotse-magazin.deVerified
SASelin Aydınselin.aydin@datenkutter.deVerified
MKMarie KesslerNot foundNo match
JKJörn Köhlerjoern.koehler@nordhafen-rundschau.deVerified
LHLisa Hartunglisa.hartung@brennhoff-medien.deVerified
NBNiklas BrennerNot foundNo match
FMFriederike Maasf.maas@radio-muehlental.deVerified

Aktualisiert am 23. September 2026 · vom Emelia-Team

Die kurze Antwort

  1. 1Fang beim Artikel an, nicht beim Titel: Wer hat zuletzt über dein Thema geschrieben? Das Ressort zählt. Steht unter dem Text nur ein Kürzel, hilft oft das Impressum weiter.
  2. 2Für einen ganzen Presseverteiler: Filtere in Sales Navigator mit Current job title (Redakteur, Journalistin, Ressortleiter), der Function Media and Communication und einer Medien-Industry, damit Pressestellen draußen bleiben.
  3. 3Schick die Suche mit Export with Emelia an Emelia und starte Find email auf der Liste: 1 Credit pro gefundener E-Mail, und wird keine Adresse gefunden, bekommst du den Credit zurück.
  4. 4Für eine einzelne Journalistin nimmst du die Chrome-Erweiterung von Emelia im LinkedIn-Profil, für einen vorhandenen Verteiler den CSV-Import.
  5. 5Pitche ein Ressort nach dem anderen, sieze und fass höchstens einmal nach. Bleib redaktionell: Biete eine Geschichte an, kein Verkaufsangebot.

Wer in der Redaktion ist der Richtige für dein Thema?

In deutschen Redaktionen ist fast jeder, der schreibt, Redakteur oder Redakteurin: Das Wort meint die festangestellte Journalistin, nicht wie im Englischen den „Editor“, der Texte vergibt. Über die Themen entscheidet die Ressortleitung (Wirtschaft, Politik, Lokales, Digitales), der Chef vom Dienst steuert die tagesaktuelle Produktion. Dazu kommen die vielen Freien, die Themen an mehrere Redaktionen verkaufen, und, für B2B-Firmen besonders wichtig, die Fachpresse mit kleinen, gut erreichbaren Redaktionen.

Wen du anschreibst, hängt vom Angebot ab. Eine Nachricht (neue Zahlen, ein Produktstart, eine Finanzierungsrunde) geht an die Redakteurin im passenden Ressort, ein Interviewpartner an die Planungsredaktion von Radio oder Fernsehen, eine Geschichte mit Tiefe an einen Freien. Die Chefredaktion hilft selten: Sie leitet weiter oder löscht. Bei Regionalzeitungen entscheidet das Lokalressort über alles in der Stadt, während die überregionalen Seiten oft aus einer gemeinsamen Mantelredaktion kommen.

Diese Titel solltest du suchen

Diese Titel einschließen

RedakteurRedakteurinJournalistJournalistinRessortleiterRessortleiterinWirtschaftsredakteurChef vom DienstKorrespondentinReporterFreie JournalistinFreier JournalistFachjournalistChefredakteurin

Diese Titel ausschließen

Technischer RedakteurOnline-Redakteurin (Content-Marketing)PressesprecherPR-ReferentinLektorinVideo Editor

Technische Redakteure schreiben Bedienungsanleitungen, keine Artikel, und sind auf LinkedIn zahlreich: Schließ den Titel immer aus. „Online-Redakteur“ ist oft eine Marketingstelle, und Pressesprecher sitzen auf der anderen Seite des Tisches. Volontäre sind Journalisten in Ausbildung: gut für Lokalthemen, selten Entscheider.

Wo Journalisten online zu finden sind

  • Das Impressum des Mediums: Es nennt die Chefredaktion, oft die Ressortleitungen, die verantwortliche Person (V.i.S.d.P.) und den Verlag. Manche Titel listen dort die ganze Redaktion, mit Kürzeln.
  • Autorenzeile und Autorenseite: Der Name unter dem Artikel führt oft zu einer Seite mit den letzten Beiträgen, manchmal mit E-Mail-Adresse. Nur dort siehst du, worüber jemand gerade schreibt.
  • LinkedIn: Festangestellte nennen ihr Medium, Freie ihre Auftraggeber und Themen. Die beste Quelle für einen Verteiler nach Ressort und Region.
  • X, Bluesky, Mastodon und Threads: Viele deutschsprachige Journalisten sind inzwischen auch auf Bluesky oder Mastodon, und manche schreiben ihre Adresse in die Bio.
  • Die Mediadaten der Fachpresse: Das PDF für Anzeigenkunden nennt die Ansprechpartner der Redaktion und oft einen Themenplan für die kommenden Ausgaben.

Warum Journalisten schwerer zu erreichen sind, als es aussieht

  • Viele Artikel tragen nur ein Kürzel. Regionalzeitungen zeichnen Beiträge oft mit zwei oder drei Buchstaben: Wer hinter „(lvo)“ steckt, verrät erst das Impressum.
  • Der Titel verrät das Ressort nicht. „Redakteurin bei der Nordhafen Rundschau“ kann Sport, Gericht oder Wirtschaft heißen. Lies ihre letzten Artikel, bevor sie in deinen Verteiler kommt.
  • Die E-Mail-Domain ist nicht immer die der Website. Viele Titel gehören zu einer Mediengruppe, deren Redakteure mit der Domain der Gruppe schreiben. Emelia fängt einen Teil davon ab (siehe unten).
  • Freie haben keine Verlagsadresse. Sie schreiben für mehrere Redaktionen und nutzen eine eigene Domain oder GMX, web.de und Gmail, die kein Tool für geschäftliche Adressen erraten kann.
  • Redaktionen ändern sich ständig. Zusammenlegungen, eingestellte Titel, Ressortwechsel: Bau deinen Presseverteiler vor jeder Ankündigung neu auf, statt eine alte Liste weiterzuschicken.

Welche Methode passt zu deinem Thema?

Methode 1

Methode 1: Deinen Presseverteiler in Sales Navigator aufbauen

Sales Navigator liefert Journalisten nach Ressort und Region, und zwar die, die den Job heute machen. Die Falle ist der Beifang: Unter „Redakteur“ stecken auch technische Redakteure, Content-Teams und Pressestellen. Mit diesen Filtern bleiben die Redaktionen übrig (Filternamen der englischen Oberfläche).

Current job title : Redakteur OR Redakteurin OR Journalist OR Journalistin OR Ressortleiter OR Korrespondentin

Wofür sie dient

Häng dein Ressort an („Wirtschaftsredakteur“, „Redakteurin Digitales“) und schließ Technischer Redakteur und Online-Redakteur aus.
Function : Media and Communication

Wofür sie dient

Enthält auch Pressesprecher und PR-Agenturen: nie allein verwenden.
Industry : Newspaper Publishing, Periodical Publishing, Broadcast Media Production and Distribution, Online Audio and Video Media

Wofür sie dient

Sortiert die meisten Unternehmenspressestellen aus. Fachverlage ordnen sich manchmal anders ein: Prüf ein paar Profile.
Geography : Deutschland, oder Hamburg, Berlin, München, Köln

Wofür sie dient

Österreich und die Schweiz bekommen eigene Listen, weil du beim Start von Find email ein Land pro Liste wählst.
Company headcount : Self-employed

Wofür sie dient

Nur für eine eigene Liste der Freien. Für Festangestellte leer lassen.
  1. Schritt 1

    Ein Ressort pro Suche

    Setz ein einziges Ressort in den Titelfilter und öffne zehn Profile: Stimmen Medium und Thema? Tauchen Pressesprecher oder technische Redakteure auf, schließ ihre Titel in Current job title aus. Jeder Fehltreffer, den du jetzt entfernst, kostet später keinen Credit.

    Tipp

    Speichere die Suche. Wer neu ins Ressort kommt oder das Medium wechselt, taucht darin vor deiner nächsten Ankündigung auf.

  2. Schritt 2

    Die Suche an Emelia schicken

    Mit der installierten Chrome-Erweiterung von Emelia klickst du über den Ergebnissen auf Export with Emelia. Die Extraktion legt eine Liste von Leads an (Name, Titel, Medium, LinkedIn-URL), verteilt über die Zeit, um dein LinkedIn-Konto zu schützen: Starte sie Tage vor dem Versand, nicht am Morgen der Veröffentlichung.

    Eine Sales-Navigator-Suche mit dem Button „Export with Emelia“, den die Erweiterung hinzufügt.
  3. Schritt 3

    Die E-Mails finden, ein Land pro Liste

    Die Extraktion sucht keine E-Mail-Adressen. Öffne die Liste und klick auf Find email: Emelia zeigt die Leads ohne Adresse und die nötigen Credits und fragt nach dem Land. Die Adressen landen in der E-Mail-Spalte, daneben Email Qualification.

    Emelia: mit „Find email“ die fehlenden E-Mails einer ganzen Liste in einem Durchgang finden.

Tipp

Führe die Freien in einer eigenen Liste (Company headcount: Self-employed). Ihre Adressen werden seltener gefunden, und du sprichst sie anders an: Eine Freie braucht eine Geschichte, die sie einer Redaktion verkaufen kann.

Schick deine Journalisten-Suche an Emelia

Methode 2

Methode 2: Die E-Mail einer Journalistin direkt im LinkedIn-Profil finden

Gute Pitches beginnen oft mit einem Artikel: Du liest den Beitrag einer Redakteurin zu deinem Thema und willst ihr schreiben. Für ein paar Wunschkontakte reicht das Profil.

  1. Schritt 1

    Das LinkedIn-Profil öffnen

    Ist die Emelia-Erweiterung installiert und verbunden, erscheint auf jedem Profil ein Button. Schau zuerst unter Berufserfahrung: Ganz oben muss das Medium stehen, für das sie heute schreibt, denn Emelia liest die Firma aus dem Profil.

  2. Schritt 2

    Auf Find email klicken

    Emelia liest Name, Medium und dessen Website aus dem Profil und sucht die persönliche Redaktionsadresse. Find phone gibt es auch, doch die meisten Journalisten wollen den ersten Kontakt per E-Mail.

    Die Emelia-Erweiterung in einem LinkedIn-Profil: „Find email“ klicken, dann den Kontakt mit „Add to the campaign“ in eine Kampagne übernehmen.
  3. Schritt 3

    Zur Pitch-Kampagne hinzufügen

    Wähle unter Add to the campaign die Kampagne zu deinem Thema: Die Journalistin landet direkt darin, mit der gefundenen Adresse.

Hast du den Namen aus einer Autorenzeile oder dem Impressum, findet Unitary searches oben auf der Seite Lists eine Adresse aus vollständigem Namen, Firma (dem Medium) und Domain. Nimm die Domain aus veröffentlichten Adressen der Redaktion und gib immer das Land an: Es wird für die Suche verwendet.

Die „Unitary searches“ in Emelia: ein Name, eine Firma, eine E-Mail.
Methode 3

Methode 3: Du hast schon einen Presseverteiler

Der Verteiler der letzten Kampagne, Namen aus Impressen und Autorenzeilen, die Journalisten, die über deine Konkurrenz berichtet haben: Importier Namen und Medien, und Emelia sucht die fehlenden Adressen in einem Durchgang.

Vorname + Nachname (oder vollständiger Name)

Pflicht

Ja

Wofür sie dient

Ohne Namen keine Suche. Ein Kürzel reicht nicht: Löse es vorher über das Impressum auf.
Website oder Domain des Mediums

Pflicht

Optional

Wofür sie dient

Nimm die Domain der Redaktionsadressen: Bei Titeln einer Mediengruppe ist das oft nicht die Website.
Name des Mediums

Pflicht

Optional

Wofür sie dient

Hilft ohne Website und als zweite Chance, wenn die Domain nichts ergibt. Eine der drei Angaben brauchst du mindestens.
URL des LinkedIn-Profils

Pflicht

Optional

Wofür sie dient

Für LinkedIn-Schritte in der Kampagne und die Suche nach einer Telefonnummer.
Letzter Artikel (eigene Spalte)

Pflicht

Optional

Wofür sie dient

Wird bei der Suche nicht genutzt. Nenn sie letzter_artikel, dann wird sie zur Variable für den ersten Satz deines Pitches.
  1. Schritt 1

    Die Datei importieren

    Geh auf Lists, dann New List, und wähle CSV File (oder HubSpot oder Pipedrive). Nur .csv, keine .xlsx: Speichere aus Excel als „CSV UTF-8“, damit Umlaute wie in Köhler heil ankommen. Die Spalten werden automatisch erkannt; prüf, dass das Medium in der Firmenspalte landet.

    Emelia: eine neue Liste aus einer CSV-Datei, Sales Navigator, HubSpot oder Pipedrive anlegen.
  2. Schritt 2

    Find email auf der Liste starten

    Emelia zeigt die Einträge ohne E-Mail und die benötigten Credits. Wähle bei Bedarf die Spalte mit Domain oder Medium, gib das Land an und starte: Die Suche läuft weiter, auch wenn du den Tab schließt.

    Emelia: mit „Find email“ die fehlenden E-Mails einer ganzen Liste in einem Durchgang finden.
  3. Schritt 3

    Die Ergebnisse prüfen

    Einträge mit vorhandener Adresse werden übersprungen und nicht berechnet, alte Adressen bleiben also unverändert: Prüf einen älteren Verteiler mit dem E-Mail-Verifier. Für den Versand behältst du die als valid qualifizierten Adressen.

Wenn die Website des Mediums nicht die E-Mail-Domain ist

Viele Zeitungen und Magazine gehören zu einer Mediengruppe, deren Redakteure mit der Domain der Gruppe schreiben. Ergibt die Suche über die Domain der Website nichts und hat der Eintrag einen Namen des Mediums, startet Emelia automatisch eine zweite Suche mit dem Namen. Behalte beide Spalten, und kennst du die Domain der Gruppe, trag sie in die Website-Spalte ein.

Per API

Pflegt dein PR-Team den Verteiler in einem eigenen Tool, startet ein Entwickler dieselbe Suche von dort: Ein Aufruf schickt sie ab, ein zweiter holt das Ergebnis. Das Feld country ist Pflicht (DE, AT oder CH), und jede gefundene E-Mail kostet 1 Credit, wie in der App.

POST https://api.emelia.io/tools/find/email
Authorization: <API_KEY>

{
  "fullname": "Selin Aydın",
  "companyName": "Datenkutter",
  "country": "DE",
  "companyWebsite": "datenkutter.de"
}

→ { "success": true, "jobId": "…" }
GET https://api.emelia.io/tools/find/email/{jobId}

Die kostenlosen Wege, für eine Handvoll Journalisten

Für ein paar Wunschkontakte findest du die Adresse oft selbst. Journalisten leben von Hinweisen und Quellen, deshalb machen sich viele bewusst erreichbar.

1.Impressum und Handelsregister

Das Impressum nennt Chefredaktion, Ressortleitungen und oft die Kürzel, und eine einzige veröffentlichte Adresse verrät das Format aller anderen. Es nennt auch den Verlag: Im Handelsregister siehst du bei einer Verlags-GmbH die Gesellschafter und damit, zu welcher Gruppe der Titel gehört.

2.Autorenkasten und Autorenseite

Klick auf den Namen unter einem aktuellen Artikel. Viele Nachrichtenseiten zeigen dort eine Adresse oder ein Profil in sozialen Netzwerken, manche Regionalzeitungen drucken sie direkt unter den Text.

3.Mediadaten und Themenpläne

Fachzeitschriften veröffentlichen ihre Mediadaten als PDF: mit den Ansprechpartnern der Redaktion, oft mit direkter Adresse, und dem Themenplan des Jahres. So weißt du, in welche Ausgabe dein Thema passt und wann Redaktionsschluss ist.

4.Das Verzeichnis der Freien

Beim Berufsverband Freischreiber finden Redaktionen freie Autorinnen und Autoren über eine Suche und eine Landkarte der Freien. Viele Freie haben zudem eine eigene Website mit Kontaktseite: Das ist die Adresse, die sie dir geben wollen.

5.Bios in sozialen Netzwerken

Schau in die Kontaktinfo auf LinkedIn und in die Bio auf X, Bluesky, Mastodon oder Threads: Viele Journalisten schreiben dort, wie sie Themenvorschläge bekommen möchten.

6.Raten, dann prüfen

Wende das Format der Redaktion auf den Namen an (siehe unten) oder such bei Google nach "@domain-des-mediums.de" mit dem Namen. Prüf die Adresse mit einem E-Mail-Verifier: Ein Bounce schadet deiner Zustellbarkeit.

Die Adressformate in deutschen Redaktionen

Eine Redaktion gibt meist allen dasselbe Format, eine veröffentlichte Adresse verrät also den Rest. Achte auf die Domain: Sie ist nicht immer die der Website.

vorname.nachname@

Beispiel

lena.vogt@nordhafen-rundschau.de

Wo du es antriffst

Der Standard bei Tageszeitungen und Sendern.
v.nachname@

Beispiel

j.albrecht@frachtlotse-magazin.de

Wo du es antriffst

Häufig in Fachverlagen und kleineren Redaktionen.
ae / oe / ue / ss

Beispiel

joern.koehler@nordhafen-rundschau.de

Wo du es antriffst

Umlaute werden umgeschrieben: Jörn Köhler wird joern.koehler. Im Zweifel auch jorn.kohler prüfen.
vorname.nachname@ (Domain der Gruppe)

Beispiel

lisa.hartung@brennhoff-medien.de

Wo du es antriffst

Titel einer Mediengruppe nutzen oft die Domain der Gruppe, nicht die der Zeitung.
redaktion@ / wirtschaft@ / lokales@

Beispiel

wirtschaft@nordhafen-rundschau.de

Wo du es antriffst

Redaktions- und Ressortpostfächer, gelesen von dem, der Dienst hat: gut für Termine, schlecht für einen Pitch.
name@eigene-domain

Beispiel

hallo@paula-winter-text.de

Wo du es antriffst

Freie mit eigener Website. Viele nutzen stattdessen GMX, web.de oder Gmail, das kein Tool erraten kann.

Dann schickst du deinen Themenvorschlag: die Kampagne in Emelia

Ein Pitch ist keine Verkaufssequenz: eine E-Mail, höchstens eine Erinnerung, ein Ressort nach dem anderen. So verschickst du ihn aus Emelia, ohne Export.

  1. Schritt 1

    Eine Kampagne pro Thema

    Leg unter Campaigns eine Kampagne an, benannt nach Thema und Ressort („Logistikstudie · Wirtschaftsredaktionen“). Starte bei null für einen reinen E-Mail-Pitch oder mit LinkedIn then Email, wenn du erst auf LinkedIn Kontakt aufnehmen willst.

  2. Schritt 2

    Pitch und eine Erinnerung schreiben

    Im Tab Campaign fügst du den Pitch hinzu, eine Wartezeit von einigen Tagen und eine kurze Erinnerung mit etwas Neuem. Personalisiere mit {{firstName}}, {{lastName}}, {{companyName}} (dem Medium) und eigenen Spalten wie {{letzter_artikel}}.

    Der Sequenz-Editor von Emelia: E-Mails und LinkedIn-Schritte in derselben Kampagne.
    Der Sequenz-Editor von Emelia: E-Mails und LinkedIn-Schritte in derselben Kampagne.
  3. Schritt 3

    Den Presseverteiler verknüpfen

    Wähle unter Settings die Absenderkonten und hake unter Lead list deine Journalisten-Liste an. Speichern.

    Emelia: eine oder mehrere Listen unter „Lead list“ an die Kampagne hängen und sie dann starten.
  4. Schritt 4

    Starten oder planen

    Plane den Versand so, dass die E-Mail vor der Morgenkonferenz im Postfach liegt, bei einer Sperrfrist rechtzeitig vor der Veröffentlichung. Wärm neue Postfächer vorher mit dem E-Mail-Warm-up auf, damit der Pitch im Posteingang landet.

Ein Themenvorschlag, den Redaktionen lesen

Eine Redakteurin entscheidet nach zwei Zeilen, ob ein Pitch für sie ist. Zeig, dass du ihre Arbeit kennst, nenn die Nachricht in einem Satz, biete etwas Konkretes an und hör auf. Sieze, auch wenn das Medium seine Leser duzt.

Betreff: Themenvorschlag: [die Nachricht in wenigen Worten]

Guten Tag {{firstName}} {{lastName}},

Ihren Beitrag über {{letzter_artikel}} in {{companyName}} habe ich gelesen: [was dir daran aufgefallen ist, in einem Satz].

[Deine Firma] veröffentlicht am [Datum] [die Nachricht: neue Zahlen, einen Start], die zeigt, dass [der Aspekt, der für die Leser zählt].

Gern schicke ich Ihnen [die vollständigen Daten / ein Interview mit unserer Geschäftsführerin] vorab, auf Wunsch unter Sperrfrist bis [Datum]. Passt das zu einem Thema, an dem Sie arbeiten?

Wenn Sie keine Themenvorschläge von mir wünschen, genügt eine kurze Antwort.

Ersetze die eckigen Klammern durch deine eigenen Fakten. {{letzter_artikel}} ist eine eigene Spalte deiner Liste (siehe Methode 3): Füll sie für jeden Journalisten aus oder schreib den Satz um. Die letzte Zeile bietet eine einfache Abmeldung an: Nimm sie ernst.

Fehler, die Pitches im Papierkorb landen lassen

Am Ressort vorbei pitchen

Wer vor zwei Jahren über deine Branche geschrieben hat, sitzt heute vielleicht im Sport. Lies die letzten drei Artikel, bevor jemand in den Verteiler kommt.

Der offene Verteiler

Hundert Adressen im An- oder CC-Feld zeigen jedem Empfänger alle anderen: ärgerlich für die Redaktionen, und dein ganzer Verteiler liegt offen. In einer Emelia-Kampagne bekommt jeder Journalist seine eigene E-Mail.

Die Pressemitteilung als PDF-Anhang

Anhänge von Unbekannten öffnet kaum jemand. Schreib das Wichtigste in die E-Mail und verlinke Mitteilung und Bilder.

Anrufen, ob die Mitteilung angekommen ist

Eine Frage, die Redaktionen oft nervt. Eine Erinnerung per E-Mail mit etwas Neuem reicht, danach ist Schluss.

Journalisten in den Newsletter packen

Wer deinen Pitch bekommen hat, hat nichts abonniert. Halte den Presseverteiler aus deinen Marketinglisten heraus.

FAQ

E-Mail-Adressen von Journalisten: deine Fragen

Was PR-Teams, Agenturen und Gründer am häufigsten zum Presseverteiler wissen wollen.

Fang beim Thema an: Such auf Google News nach deinem Thema und deiner Konkurrenz und notier, wer darüber geschrieben hat. Ergänze Redaktionen aus Impressum und Mediadaten der Fachpresse und erweitere die Liste in Sales Navigator nach Ressort und Region. Dann suchst du die fehlenden Adressen und prüfst sie. Ein Verteiler pro Thema ist besser als einer für alles.

Schau ins Impressum des Mediums, auf die Autorenseite und unter aktuelle Artikel, dann in die Bio auf LinkedIn, X, Bluesky oder Mastodon. Eine veröffentlichte Adresse der Redaktion verrät das Format. Eine geratene Adresse prüfst du vor dem Senden.

Eine Mediendatenbank spart Zeit, wenn du jede Woche viele Ressorts bedienst, etwa als Agentur. Für ein paar Themen im Jahr ist ein eigener Verteiler aus aktuellen Autorenzeilen oft genauer und frischer. Bei einer gekauften Liste weißt du außerdem nicht, wie alt die Adressen sind: Prüf sie vor dem Versand.

Für einen Themenvorschlag an die Person, die das Thema betreut. Adressen wie redaktion@ oder wirtschaft@ liest, wer gerade Dienst hat: gut für Terminhinweise und aktuelle Meldungen, schlecht für einen persönlichen Pitch.

Über ihre eigene Website oder ihren Newsletter, das Verzeichnis des Berufsverbands Freischreiber und Sales Navigator mit dem Filter Self-employed. Tools finden ihre Adresse seltener, weil viele eine private Adresse bei GMX, web.de oder Gmail nutzen.

Jede gefundene E-Mail-Adresse kostet 1 Credit, und wird keine gefunden, bekommst du den Credit zurück. Credits werden nicht jeden Monat zurückgesetzt, und dasselbe Guthaben gilt für E-Mails, Telefonnummern und Verifizierung. Die Tarife stehen auf der Preisseite.

Dein Presseverteiler mit E-Mail-Adressen, bevor die Nachricht raus ist

Finde Redakteure nach Ressort in Sales Navigator, hol dir ihre Adressen mit einem Klick und verschick deinen Themenvorschlag aus demselben Tool.

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