MailReach vs. Emelia auf einen Blick
- Postfach-Warm-up inklusiveJaJa
- Cold-E-Mails aus deinen PostfächernNeinJa
- LinkedIn-AutomatisierungNeinJa
- E-Mails findenNeinJa
- APIJaJa
Geprüft am 18. Oktober 2026 auf den Seiten von MailReach und auf der Preisseite von Emelia.
Was MailReach macht: Warm-up und Spam-Test, aber keine Kampagnen
MailReach verkauft zwei Dinge, beide im Dienst der Zustellbarkeit: ein Warm-up, abgerechnet pro Postfach, und Platzierungstests, abgerechnet in Credits. Alles andere, vom Schreiben der Sequenz bis zum Versand, übernimmt ein anderes Tool.
Das Warm-up und sein Netzwerk
Du verbindest eine Adresse bei Google, Microsoft oder einem anderen Anbieter mit SMTP, und MailReach lässt sie E-Mails mit seinem Netzwerk austauschen, das die Warm-up-Seite mit „30k real human inboxes“ beschreibt. Deine Warm-up-Mails werden dort geöffnet, als wichtig markiert, aus dem Spam-Ordner geholt und beantwortet. Laut Nutzungsbedingungen können am anderen Ende auch Postfächer anderer MailReach-Kunden stehen.
MailReach wirbt mit bis zu 100 Warm-up-Mails pro Tag und Postfach; im Autopilot, der Standardeinstellung, steigt das Volumen schrittweise auf etwa 40 bis 50. Vor der ersten Kampagne sollen mindestens 14 Tage Warm-up ohne sonstigen Versand liegen, danach läuft es weiter, solange du Kampagnen verschickst. Im Posteingang blendet das Tool die Warm-up-Mails aus.
Für jede Adresse gibt es einen Reputationswert, aufgeteilt nach Anbieter (Google, Microsoft, sonstige) und 72 Stunden nach dem Verbinden verfügbar, dazu Checks von Domain und Postfach: Blacklists, SPF, DKIM, DMARC. Ändert sich ein Wert, meldet MailReach das per Slack oder Webhook.
Der Spam-Test: 3 Gratis-Tests am Tag, danach Credits
Die kostenlose Version kommt ohne Konto aus. Du setzt einen Code in deine E-Mail, schickst sie aus deinem gewohnten Tool an die Prüfadressen von MailReach und siehst anschließend, in welchem Ordner sie bei jeder Adresse gelandet ist. Dazu kommen eine Punktzahl (höchstens 10) und Checks von SPF, DKIM, DMARC, Blacklists, Links, HTML und Spam-Wörtern. Angekündigt sind „30+“ Prüfadressen, am 18. Oktober 2026 standen 28 auf der Seite.
Weitere Tests kosten Credits, einen pro Test samt Bericht. Zum Warm-up-Abo gehören 20 im Monat, laut Preisrechner pro Abo und unabhängig von der Zahl der Postfächer, auch wenn ein Blogartikel von MailReach von 20 pro Postfach spricht. 50 statt 20 Credits kosten 30 $ im Monat zusätzlich. Mit Credits laufen außerdem automatische Tests nach Zeitplan, ebenfalls mit Meldung per Slack oder Webhook.
An dieser Stelle liegt MailReach vorn, denn Emelia macht keine Platzierungstests. Wer vor jedem größeren Versand sehen will, wo die Mails ankommen, behält dafür ein Test-Tool wie dieses, auch neben Emelia.
Was MailReach nicht macht und wen es für den Versand empfiehlt
MailReach verschickt weder Kampagnen noch Sequenzen, automatisiert nichts auf LinkedIn und sucht keine E-Mail-Adressen. Die Kampagnen kommen aus einem zweiten Tool, das dieselben Postfächer nutzt; so steht es auch im Blog von MailReach.
Dort empfiehlt MailReach auch konkrete Tools, und Emelia gehört dazu: in 8 Artikeln, jedes Mal als Werkzeug für den Versand. Im Beitrag über Spam-Fallen heißt es etwa: „we definitely recommend using Emelia or LaGrowthMachine“. Wer mit Emelia verschickt, hat das Warm-up jedes verbundenen Postfachs allerdings schon im Tarif. MailReach käme dann vor allem wegen der Spam-Tests dazu, mit einer zweiten Rechnung, die sich nach der Zahl der Postfächer richtet.
MailReach-Bewertungen: sehr gute Noten auf G2 und Capterra, mehr Kritik auf Trustpilot
Auf den Bewertungsportalen schneidet MailReach sehr gut ab, nur Trustpilot liegt mit 3,9 darunter. Die Werte von G2 und Capterra stammen aus Suchergebnissen vom 18. Oktober 2026, weil beide Portale automatische Abrufe sperren; Trustpilot haben wir direkt gelesen. Auf seiner eigenen Website nennt MailReach je nach Seite unterschiedliche Noten, für G2 etwa 4,6 oder 4,7, für Capterra 5,0 oder 4,9.
Was Nutzer loben
- Der Autopilot: Postfach verbinden, laufen lassen, kaum etwas einstellen
- Schnelle Antworten im Support, auf G2 bis hin zu einem 6-stündigen Chat mit dem Team
- Reputationswerte, die nach einigen Wochen klar steigen (auf Trustpilot von 40 auf 100 in 4 Wochen)
- Eine Oberfläche, die ohne Einarbeitung auskommt
Was Nutzer kritisieren
- Ein hoher Preis bei kleinem Volumen: Ein G2-Nutzer findet es bei 500 E-Mails im Monat zu teuer, lohnend erst ab 2.000
- Berichte und Auswertungen, die mehreren G2-Nutzern zu knapp sind
- Geduld: Ein G2-Nutzer brauchte rund 5 Wochen bis zur vollen Punktzahl
- Abbuchungen nach der Kündigung, geschildert in 2 Trustpilot-Bewertungen, auf die MailReach nicht geantwortet hat
MailReach oder Emelia: gleich viele Postfächer, zwei Preismodelle
Jede Zeile nimmt eine Zahl von Postfächern und stellt zwei Preise nebeneinander. Bei Emelia gilt der kleinste Tarif, der so viele Postfächer verbindet: Start bis 3 für 37 € im Monat, Grow bis 50 für 97 €, Scale ohne feste Obergrenze (Fair Use bis 1.000) für 297 €, das Warm-up jedes Postfachs inklusive. Bei MailReach steht das Warm-up derselben Postfächer, und mehr nicht: Verschickt ist damit noch keine Mail. Warum 6 Postfächer dort weniger kosten als 5, zeigt der Preisabschnitt weiter unten.
Start: bis 3 Postfächer, monatlich
1 Postfach
2 Postfächer
3 Postfächer
Grow: bis 50 Postfächer, monatlich
4 Postfächer
5 Postfächer
6 Postfächer
10 Postfächer
20 Postfächer
21 Postfächer
50 Postfächer
Scale: ohne feste Obergrenze, monatlich
51 Postfächer
100 Postfächer
Mit Jahresabo, auf den Monat umgerechnet
1 Postfach
3 Postfächer
4 Postfächer
5 Postfächer
6 Postfächer
50 Postfächer
Was der Preis sonst abdeckt
Platzierungstests (Spam-Tests)
Cold-E-Mail-Kampagnen
LinkedIn-Automatisierung
E-Mail-Finder
Testphase
Nettopreise, Stand 18. Oktober 2026. MailReach rechnet nur in US-Dollar ab, Emelia nennt in Euro wie in Dollar denselben Betrag; zwischen den Währungen wird nichts verrechnet, und markiert ist eine Zeile nur, wenn ihr Ergebnis bei jedem Wechselkurs gilt. MailReach ist günstiger bei 1 Postfach, mit Jahreszahlung auch bei 4 Postfächern. Zu knapp für ein Urteil ohne Wechselkurs: monatlich 4 und 6 Postfächer, jährlich 5 und 6 Postfächer. In allen übrigen Fällen bis 100 Postfächer kostet Emelia bei jedem Kurs weniger, ab 7 Postfächern ausnahmslos; für mehr als 100 Postfächer nennt MailReach Preise nur auf Anfrage.
MailReach-Preise 2026: was ein Postfach im Monat kostet
Bei MailReach kann ein zusätzliches Postfach die Rechnung senken: 5 Postfächer kosten 125 $ im Monat, 6 Postfächer nur 117 $. Erreichst du eine Stufe, gilt ihr Preis für jedes deiner Postfächer, deshalb sinkt die Rechnung auch beim Schritt von 20 auf 21 und von 50 auf 51 Postfächer. Abgerechnet wird ein einziges Produkt („All-In-One“, Warm-up plus Spam-Tester), bei Jahreszahlung 20 % günstiger; für mehr als 100 Postfächer erstellt MailReach ein individuelles Angebot. Den Spam-Tester ohne Warm-up gibt es ab 15 $ im Monat für 20 Credits oder für 19,50 $ einmalig.
1 bis 5 Postfächer
25 $/Postfach/Monat
jährlich 20 $ pro Postfach und Monat
- Gesamt pro Monat: 25 $ bis 125 $
- Bei Jahreszahlung: 20 $ bis 100 $ pro Monat
6 bis 20 Postfächer
19,50 $/Postfach/Monat
jährlich 15,60 $ pro Postfach und Monat
- Gesamt pro Monat: 117 $ bis 390 $
- Bei Jahreszahlung: 93,60 $ bis 312 $ pro Monat
21 bis 50 Postfächer
18 $/Postfach/Monat
jährlich 14,40 $ pro Postfach und Monat
- Gesamt pro Monat: 378 $ bis 900 $
- Bei Jahreszahlung: 302,40 $ bis 720 $ pro Monat
51 bis 100 Postfächer
16 $/Postfach/Monat
jährlich 12,80 $ pro Postfach und Monat
- Gesamt pro Monat: 816 $ bis 1.600 $
- Bei Jahreszahlung: 652,80 $ bis 1.280 $ pro Monat
US-Dollar, netto, abgelesen im Preisrechner auf mailreach.co/pricing am 18. Oktober 2026. Laut Nutzungsbedingungen wird in Dollar abgerechnet; europäische Besucher sehen auf der Preisseite dieselben Zahlen mit Euro-Zeichen, ohne Umrechnung. Das Warm-up lässt sich nicht gratis testen, die Karte wird ab dem ersten verbundenen Postfach belastet. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht, ein angefangener Monat wird aber voll berechnet und nie erstattet. Die Nutzungsbedingungen beschreiben nur Monatsabos; wie ein Jahresabo abgerechnet und gekündigt wird, veröffentlicht MailReach nicht.

MailReach gratis, in Euro, kündbar? Die wichtigsten Antworten
Nur der Spam-Test, mit 3 Tests am Tag ohne Konto. Für das Warm-up gibt es weder einen Gratis-Tarif noch eine Testphase, wie MailReach selbst schreibt, und ein Postfach lässt sich nur mit hinterlegter Karte verbinden. Emelia hat ebenfalls keinen Gratis-Tarif, lässt sich aber 7 Tage ohne Karte testen.
THE BRAIN COMPANY, eine SAS aus Paris, eingetragen am 6. Mai 2021. Im französischen Unternehmensregister stehen Damien Brenelière als Präsident und Florian Boulay als Generaldirektor; MailReach stellt Damien Brenelière als Mitgründer und CEO vor.
Nach den Nutzungsbedingungen nein: Preise und Bestellsumme lauten auf US-Dollar. Besucher aus Europa sehen auf der Preisseite zwar ein Euro-Zeichen, aber vor denselben Zahlen, ohne Umrechnung. Zu den Nettopreisen kommen je nach Land Steuern hinzu. Emelia nennt dir denselben Betrag in Euro oder Dollar, je nach deiner Währung.
Jederzeit und ohne Kündigungsfrist, wirksam aber erst zum Folgemonat: Der angefangene Monat bleibt fällig und wird nicht erstattet. Laut Nutzungsbedingungen kündigst du, indem du deine Postfächer vom Tool trennst; das Hilfe-Center beschreibt für die aktuelle Abrechnung zusätzlich den Weg über das Menü „Billing“ und die Schaltfläche „Cancel“.
Unter app.mailreach.co, der Web-App von MailReach. Den kostenlosen Spam-Test erreichst du ohne Login über die Website.
Ja, eine REST-API, deren Aufrufe nichts kosten: Berechnet werden nur die Warm-up-Postfächer und Spam-Test-Credits, die du darüber nutzt. Über sie verbindest du Postfächer, liest Reputationswerte und startest Tests; MailReach empfiehlt bis zu 20 Anfragen pro Sekunde, ein festes Limit gibt es nicht. Für KI-Assistenten steht zusätzlich ein gehosteter MCP-Server bereit. Auch Emelia hat eine API, mit 100 bis 1.000 Anfragen pro Minute je nach Tarif.
Emelia-Funktionen: E-Mail-Warm-up · Cold E-Mail · Emelia-Preise
Emelia ist ein Wettbewerber von MailReach. Wir wollten fair bleiben: Jede Zahl zu MailReach stammt von der eigenen Website oder öffentlichen Bewertungsportalen.

