Was man im Bereich des Mailings und Marketings allgemein als „Bounce“ bezeichnet, ist schlicht ein Empfänger, der die Nachricht, die der Absender ihm übermitteln möchte, nicht erhalten kann.
Wörtlicher übersetzt bedeutet „Bounce“ so viel wie „abprallen“. Es handelt sich um die automatisierte Nachricht der Mailsysteme, die den Absender darüber informiert, dass die vorherige Nachricht nicht zugestellt werden konnte. Man sagt also, dass die Nachricht „zurückgesprungen“ ist.
Konkret sind Bounces eine echte Plage für Marketer. Sie senken nicht nur die Zustellrate Ihrer Mails, sondern vor allem: Sie zerstören die Autorität Ihrer E‑Mail‑Adressen bei den Mailsystemen.
Es liegt auf der Hand, dass für einen Algorithmus dieser Mailsysteme eine Person, die versucht, mehrere nicht zugewiesene Mail‑Adressen anzuschreiben, einfach eine Person ist, die versucht, ohne vorherige Prüfung möglichst viele Menschen zu scammen (zu betrügen). So viele Mail‑Adressen wie möglich zu sammeln war eine Technik von Scammern, um möglichst viele Menschen zu erreichen, und tatsächlich verschicken sie ihre Mails oft auch an verlorene Adressen im Datensatz.
Aus diesem Grund haben die Algorithmen Vorkehrungen getroffen, und mittlerweile sortieren sie so weit wie möglich alle E‑Mail‑Adressen aus, die versuchen, nicht existierende Konten zu spammen.
👉 Um Bounces drastisch zu reduzieren, ist es unerlässlich, im Vorfeld die richtigen technischen Einstellungen vorzunehmen. Dazu gehört die korrekte Konfiguration Ihrer SPF‑, DKIM ‑ und DMARC ‑Einträge in Ihrer Domain. Diese drei Protokolle weisen nach, dass Sie tatsächlich der legitime Absender Ihrer Kampagnen sind, und stärken gleichzeitig Ihre Zustellbarkeit.
Und das ist noch nicht alles: Bei Emelia, empfehlen wir zudem grundsätzlich Ihre E‑Mails vor jeder Kampagne zu verifizieren und zwar mit unserem integrierten Tool Email Verifier.
Falls Sie den Email Verifier von Emelia noch nicht kennen, hier ein kurzes Video:
Indem Sie Ihre Listen bereinigen, vermeiden Sie das Versenden von Nachrichten an inaktive oder ungültige Adressen, was Ihre Reputation schützt und die Gesamtperformance Ihrer Aussendungen verbessert.
Um dies zu verhindern, haben wir bei Emelia eine „Anti‑Bounce“-Lösung eingeführt. Jedes Mal, wenn eine Person eine Liste in Emelia hinzufügt und unser System eine Rückmeldung erhält, die uns mitteilt, dass die Mail‑Adresse nicht mehr zugewiesen ist, tragen wir sie in eine schwarze Liste ein und verhindern, dass unsere zukünftigen Kunden in ihren Kampagnen Mails an diese Adressen senden.
Da die meisten Marketer ihre Mail‑Listen ungefähr an denselben Stellen finden, vermeiden wir für sehr viele unserer Kunden Bounces und schützen sie auf diese Weise vor einem Shadow‑Ban durch die Provider.
👉 Und wenn Sie auf einer sauberen Grundlage mit frischen und zielgerichteten Listen starten möchten, denken Sie an das LinkedIn‑Scraping mit unserem integrierten Tool bei Emelia. Damit können Sie automatisch die beruflichen Kontaktdaten qualifizierter Profile direkt aus LinkedIn extrahieren und für Ihre Kampagnen anreichern. Eine hervorragende Möglichkeit, veraltete Adressen zu vermeiden und die Qualität Ihrer Aussendungen von Anfang an zu steigern.
Schauen Sie sich dieses kurze Video an, wenn Sie Ihre zukünftigen Leads scrapen möchten!
Es ist ein positiver Kreislauf: Je mehr Kunden es gibt, desto mehr Listen mit gebouncten E‑Mails entstehen, und desto besser können wir unsere Nutzer schützen.
Clever, oder? Bleiben Sie also entspannt bei Ihren nächsten Kampagnen, wir kümmern uns darum, Sie bestmöglich zu unterstützen!
Viel Erfolg bei Ihrer Mailing‑Kampagne bei Emelia ;)
FAQ zu avoiding bounces in cold mailing
Warum bouncen E-Mails im Cold Mailing?+
Vier Hauptgründe: 1) nicht existierende Adresse (Tippfehler, Mitarbeiter weg), 2) volles Postfach, 3) inaktive Domain (geschlossene Firma), 4) Anti-Spam-Block serverseitig. Eine Bounce-Rate >5% zerstört Ihre Absender-Reputation und schickt Sie bei zukünftigen Versendungen in den Spam.
Welche Bounce-Rate ist im Cold Email akzeptabel?+
Referenz 2026: unter 2% = exzellent, 2-5% = OK, 5-10% = zu beheben, >10% = Katastrophe (Ihr Postfach riskiert Gmail/Microsoft-Sperrung). Um unter 5% zu bleiben, IMMER Ihre E-Mail-Liste mit einem Tool wie Neverbounce, Kickbox oder Emelias integrierter Verifizierung vor dem Versand prüfen.
Wie Bounces vor dem Versand vermeiden?+
Drei Aktionen: 1) SMTP-Verifizierung jeder E-Mail (Emelia macht das nativ, oder Neverbounce/Kickbox nutzen), 2) frische Daten sourcen (Live-LinkedIn > statische Datenbank), 3) Role-based-E-Mails vermeiden (info@, kontakt@, support@, die oft bouncen). 1.000 E-Mails zu verifizieren kostet 8-20 $, der Zustellbarkeits-Vorteil ist 10-100x.
Was tun bei bereits hoher Bounce-Rate?+
Vier Wiederherstellungsschritte: 1) Kampagne sofort stoppen, 2) Liste mit Neverbounce/Kickbox bereinigen (alle Ungültigen entfernen), 3) Warm-Up 2-3 Wochen verlangsamen (nur 10-20 E-Mails/Tag), 4) mit 100% verifizierter Liste fortfahren. Wiederherstellungszeit: 2-4 Wochen, um eine gute Reputation zurückzugewinnen.
Wie Soft vs Hard Bounces handhaben?+
Hard Bounce = nicht existierende Adresse (dauerhaft entfernen). Soft Bounce = vorübergehendes Problem (volles Postfach, Server down). Seriöse Tools (Emelia, Lemlist) handhaben automatisch: 1 Hard Bounce = entfernt, 3 konsekutive Soft Bounces = entfernt. Sie müssen nichts manuell tun, das Tool schützt Ihre Reputation.