Was Kaspr kann und was du dafür noch brauchst
Kaspr richtet sich an Leute, die ihre Kontakte selbst suchen: Vertrieb, Recruiting, Gründer, laut Kaspr „individual contributors and SMBs“. Du öffnest ein LinkedIn-Profil, klickst auf die Erweiterung, und Kaspr zeigt dir, was seine Datenbank über diese Person weiß.
Drei Datentypen, jeder mit eigenem Credit
Die geschäftliche E-Mail (bei Kaspr „B2B email“), die Telefonnummer, vorrangig die Handynummer, manchmal die Nummer der Firma, und die private E-Mail einer beruflichen Kontaktperson („direct email“), wenn die geschäftliche fehlt. Jeder Typ wird einzeln aufgedeckt und mit seinem eigenen Credit bezahlt. Ein vierter Credit-Typ kommt hinzu, sobald ein Lead Kaspr verlässt: der Export-Credit (mehr dazu bei den Preisen).
Profile, Suchen, Gruppen: wo Kaspr Daten aufdeckt
Auf LinkedIn-Profilen, in der Personensuche, in Gruppen und bei Veranstaltungen; in Sales Navigator ab dem Tarif Starter, in Recruiter Lite ab Business. Auf Firmenwebsites und im CRM funktioniert die Erweiterung nicht, und sie läuft nur in Chrome.
Statt Profil für Profil reichert Kaspr auch eine ganze Suche an: bis zu 1.000 Kontakte pro LinkedIn-Suche, 2.500 aus Sales Navigator oder Recruiter Lite, oder eine CSV-Datei mit LinkedIn-URLs. Die Leads landen in Listen, mit Tags, Aufgaben und Notizen; anrufen kannst du sie über Aircall und Ringover direkt aus Kaspr.
Was du zum Anmelden brauchst
Eine geschäftliche E-Mail-Adresse (Gmail, Yahoo und ähnliche lehnt Kaspr ab), ein LinkedIn-Konto mit mindestens 20 Kontakten, das du mit Kaspr verbindest, und Chrome. Für den Einstieg gibt es einen Gratis-Tarif ohne Zeitlimit und ohne Kreditkarte; eine Testphase für die bezahlten Tarife gibt es nicht.
Was danach fehlt: der Versand
Kaspr verschickt keine E-Mail-Kampagnen und automatisiert nichts auf LinkedIn. Wer die gefundenen Kontakte in einer Kampagne anschreiben will, exportiert sie: in ein CRM (HubSpot, Salesforce, Pipedrive oder Zoho CRM), über Zapier oder direkt in ein Versandtool wie lemlist oder Brevo. Das ist ein zweites Abo, und jeder Export kostet bei Kaspr einen Credit. Das Hilfe-Center von Kaspr (auf Englisch und Französisch) und ältere Seiten sprechen noch von LinkedIn-Sequenzen; Preisseite und Chrome Web Store beschreiben nur die Anreicherung von Kontakten, ohne E-Mail-Kampagnen.
Kaspr gehört zu Cognism: was das für die Daten heißt
KASPR SAS wurde am 9. November 2018 in Paris eingetragen, gegründet von Allan Benguigui und Omar Ghorbel. Am 27. April 2022 hat der Datenanbieter Cognism aus London Kaspr übernommen; einen Kaufpreis hat keine der beiden Firmen veröffentlicht. Kaspr hatte damals rund 1.500 Kunden und 50.000 Nutzer, bei 14 Beschäftigten.
Heute bezeichnet sich Kaspr als Teil der Cognism-Gruppe und nennt 35 und mehr Beschäftigte; das französische Register führt 20 bis 49 (Stand 2024). Als Präsident ist dort Dominic Allon eingetragen, der CEO von Cognism.
Zwei Datenbestände, die Informationen teilen
Laut Kaspr teilen beide Firmen Informationen zwischen ihren Datenbeständen („we share information between our data sets“); Cognism kündigte bei der Übernahme an, die Daten von Kaspr in die eigenen Produkte einzubringen. Damals nannte Kaspr 160 Millionen Kontakte mit E-Mail und 30 Millionen mit Handynummer.
Heute spricht Kaspr von über 200 Millionen Profilen bzw. 200 Millionen europäischen B2B-Kontakten aus 150 Quellen (an anderer Stelle: aus 120 und mehr). Andere Seiten von Kaspr nennen 500 Millionen Nummern und E-Mails oder 120 Millionen E-Mails und 90 Millionen Nummern.
Was Cognism vorbehalten bleibt
Auf seiner eigenen Vergleichsseite mit Cognism nennt Kaspr drei Dinge, die nur Cognism bietet: telefonisch geprüfte Handynummern, den Abgleich mit Sperrlisten für Telefonwerbung und Kaufsignale (Intent-Daten). Beim letzten Punkt widerspricht sich Kaspr: Der Tarif Enterprise führt Intent-Daten auf.
Kaspr oder Cognism für ein Team in Deutschland
Cognism verkauft nur auf Anfrage, ohne veröffentlichte Preise und ohne Gratis-Tarif, mit 5 Lizenzen inklusive; die Firma hat ein Büro in Köln, und die Oberfläche gibt es auch auf Deutsch. Die Erweiterung von Cognism läuft auch auf Firmenwebsites; private E-Mail-Adressen liefert Cognism nicht.
Kaspr dagegen kaufst du selbst online: öffentliche Preisliste, Gratis-Tarif, Abrechnung pro Lizenz und Monat, und private E-Mails als eigener Credit-Typ.
DSGVO bei Kaspr: CNIL-Bußgeld, Widerspruch, keine Sperrlisten
Rechtsgrundlage ist laut Kaspr das berechtigte Interesse. Kaspr und du als Kunde seid jeweils eigenständige Verantwortliche für die Daten. Wer in der Datenbank steht, kann über ein Formular der Verarbeitung widersprechen. Laut seiner Datenschutzerklärung speichert Kaspr die Daten 5 Jahre ab der ersten Erhebung eines Profils.
Die Datenschutzerklärung von Kaspr (Dezember 2025) nennt soziale Netzwerke wie LinkedIn als Quelle, und die Vergleichsseite mit Cognism sagt, Kaspr beziehe Kontaktdaten direkt von LinkedIn; laut Hilfe-Center liest die Erweiterung keine LinkedIn-Daten aus, und die CNIL schrieb im März 2026, Kaspr habe sich entschieden, keine Daten mehr auf LinkedIn zu erheben.
Was die CNIL entschieden hat
Am 5. Dezember 2024 verhängte die CNIL, die französische Datenschutzbehörde, gegen Kaspr ein Bußgeld von 240.000 Euro und ordnete an, die Verstöße abzustellen (Beschluss SAN-2024-020): Kaspr hatte auf LinkedIn Kontaktdaten von Nutzern erhoben, die deren Sichtbarkeit eingeschränkt hatten, Daten ab jeder Aktualisierung 5 Jahre gespeichert, Betroffene erst ab 2022 und nur auf Englisch informiert und Auskunftsanfragen mit dem Verweis auf öffentlich zugängliche Quellen beantwortet. Am 4. März 2026 erklärte sie die Anordnung für erfüllt und schloss das Verfahren ab (Beschluss SAN-2026-004): Kaspr hat sich entschieden, seine Datenbank zu löschen und keine Daten mehr auf LinkedIn zu erheben, hat die automatische Verlängerung der Speicherdauer abgeschafft und informiert jetzt in allen Amtssprachen der EU.
Beide Mitteilungen stehen auf der Website der Behörde: die Sanktion auf Französisch, der Abschluss der Anordnung auch auf Englisch. Einen Einspruch von Kaspr gegen die Entscheidung haben wir nicht gefunden.
Keine Sperrlisten, keine Rechtsberatung
Kaspr bezeichnet sich als „GDPR and CCPA aligned“, schreibt auf seiner Vergleichsseite mit Cognism aber auch, dass es keine rechtliche Unterstützung gibt („we don’t give legal support“) und Nummern nicht mit Sperrlisten abgeglichen werden. Ob du einen Kontakt anrufen oder anschreiben darfst, prüfst du also selbst. Private E-Mail-Adressen lassen sich in allen Tarifen ausblenden.
Mehrere Bewertungen auf Trustpilot stammen von Personen, die sich darüber beschweren, dass sie auf ihrem privaten Handy angerufen wurden. Die Trustpilot-Seite von Kaspr (1,5 von 5, 88 Bewertungen) wird von einem Konto namens „X company“ beansprucht, eingetragen als „Shipping Company“ in Neu-Delhi, nicht von Kaspr.
Was eine Kaspr-Lizenz kostet und was Export-Credits kosten
Bei Kaspr zahlst du pro Lizenz, und jede Person im Team braucht eine, auch der Administrator. In den bezahlten Tarifen fließen die Credits aller Lizenzen in einen gemeinsamen Topf. Die deutsche Preisseite nennt dieselben Preise wie die englische: netto, pro Lizenz und Monat, mit der Euro-Liste als Voreinstellung. Ihre Tarifkarten zeigen aber noch die alte Export-Staffel und keine privaten E-Mails; wo sich die beiden Seiten unterscheiden, steht unten jeweils dabei, welche Seite gemeint ist.
Free
0 €/Monat
pro Lizenz, ohne Zeitlimit
- 15 geschäftliche E-Mails pro Monat laut Preisseite von Kaspr; unbegrenzt, sobald sich 3 Kollegen angemeldet haben, laut Hilfe-Center.
- 5 Telefonnummern im Monat, dazu 5 private E-Mails laut englischer Preisseite
- Exporte: 100 laut englischer Preistabelle, 10 im Monat laut Hilfe-Center und deutscher Preisseite
- LinkedIn ohne Sales Navigator, 3 Listen
- API: keine laut Preistabelle und API-Seite, „basic API access“ laut Hilfe-Center
- Bis zu 20 Mitglieder, jedes mit eigenen Credits
Starter
59 €/Monat
pro Lizenz, zzgl. MwSt.
- Geschäftliche E-Mails unbegrenzt (laut AGB höchstens 10.000 pro Konto und Monat)
- 100 Telefonnummern im Monat, dazu 5 private E-Mails laut englischer Preisseite
- Exporte: bis zu 12.000 im Jahr laut englischer Preisseite, 250 im Monat laut deutscher
- Sales Navigator, Zapier, 10 Listen
- CSV: 3 Läufe × 500 Zeilen, Automatisierungen: 3 × 500 Leads im Monat
- API auf Anfrage
Business
99 €/Monat
pro Lizenz, zzgl. MwSt.
- Geschäftliche E-Mails unbegrenzt, mit derselben Obergrenze
- 200 Telefonnummern im Monat, dazu 200 private E-Mails laut englischer Preisseite
- Exporte: bis zu 30.000 im Jahr laut englischer Preisseite, 1.000 im Monat laut deutscher
- Recruiter Lite, unbegrenzt viele Listen, Credit-Grenze pro Mitglied
- CSV: 10 Läufe × 1.000 Zeilen, Automatisierungen: 10 × 1.000 Leads im Monat
- API auf Anfrage: 250 Anfragen pro Stunde und 500 pro Tag laut Preisseite, 60 pro Minute laut Hilfe-Center
Enterprise
Auf Anfrage
Preis nicht veröffentlicht
- Unbegrenzte Credits für E-Mails und Telefonnummern
- Intent-Daten und SSO
- CSV und Automatisierungen mit bis zu 10.000 Zeilen pro Lauf
Seit September 2026 zeigt die Preisseite von Kaspr nur noch Monatspreise. Das Hilfe-Center beschreibt weiterhin die jährliche Abrechnung (45 € pro Monat und Lizenz bei Starter); ob sie noch buchbar ist, ließ sich ohne Konto nicht prüfen.
Neben der Lizenz: Export-Credits, Zusatzpakete, Kündigung
Starter pro Lizenz und Monat in den drei Preislisten; Business: 99 € · 85 £ · 99 $. Voreingestellt ist für alle Besucher die Euro-Liste, und laut AGB zeigt die Website die Preise in Euro, ohne Mehrwertsteuer.
Fällig, sobald ein Lead Kaspr verlässt (CSV, Excel, CRM, lemlist …), auch wenn du denselben Lead ein zweites Mal exportierst. Bis zu 12.000 Exporte pro Jahr bei Starter und 30.000 bei Business laut englischer Preisseite; 1.000 bzw. 2.500 pro Monat bei monatlicher Abrechnung laut Hilfe-Center. Die deutsche Preisseite nennt in ihren Tarifkarten noch die alte Staffel: 250 bzw. 1.000 Exporte pro Monat. Weitere Exporte gibt es in Monatspaketen von 500 bis 10.000 Credits, für 0,10 € bis 0,03 € pro Export.
Monatspakete von 250 bis 10.000 Credits, nur zu einem bezahlten Tarif; je größer das Paket, desto günstiger die Nummer. Die Pakete verlängern sich automatisch jeden Monat.
Ebenfalls Monatspakete von 250 bis 10.000 Credits. Enthalten sind 5 private E-Mails im Monat bei Starter und 200 bei Business. Diese Credits und Pakete stehen nur auf der englischen Preisseite, nicht auf der deutschen.
Ein Credit pro Lead und Datentyp, auch wenn er mehrere Nummern hat. Laut Kaspr-Artikel über Credits wird er pro Lead nur einmal fällig; die Seiten zur CSV-Anreicherung und zur API sagen, dass er für einen schon angereicherten Lead erneut abgebucht wird. Bei Automatisierungen und CSV kannst du festlegen, dass nur bezahlt wird, wenn die geschäftliche E-Mail oder die Handynummer gefunden wird.
Laut Preisseite von Kaspr werden ungenutzte Monats-Credits in den nächsten Monat übertragen; laut AGB verfallen Credits am Ende der Abolaufzeit, außer bei „certain types of PREMIUM Subscriptions“. Credits aus Zusatzpaketen werden nie übertragen, und bei Kündigung verfallen alle Credits.
Auf Anfrage, ab Starter: 20 Anfragen pro Stunde und 250 pro Tag laut englischer Preisseite, 60 pro Tag laut deutscher, französischer und spanischer Version. Jeder erfolgreiche Aufruf kostet die Credits der gelieferten Daten und zusätzlich 1 Export-Credit.
Kündigungsfrist vor der Verlängerung: 48 Stunden bei monatlicher, ein Monat bei jährlicher Abrechnung laut AGB (mindestens 30 Tage laut Hilfe-Center). Erstattet wird nichts, und pausieren lässt sich das Abo nicht.
Kaspr oder Emelia: Nummernsuche im Preisvergleich, Versand nur bei Emelia
Kaspr verschickt keine Kampagnen, also lässt sich nur eines vergleichen: was das Finden von Kontaktdaten kostet. Die Zeilen unten rechnen mit Telefonnummern pro Monat, für eine Person, monatlich bezahlt. In der Tabelle ist Kaspr bei 100, 200 und 1.200 Nummern günstiger. Emelia ist bei 1.000 und 2.000 Nummern günstiger, bei 1.000 allerdings nur um 3 €. Bei Kaspr stecken 100 Nummern im Monat schon in der Lizenz Starter, 200 in Business. Über 2.000 Nummern im Monat hinaus hat Emelia kein größeres Paket, Kaspr verkauft Pakete bis 10.000 Nummern im Monat.

Was die Nummern im Monat kosten
100 Telefonnummern pro Monat
200 Telefonnummern pro Monat
1.000 Telefonnummern pro Monat
1.200 Telefonnummern pro Monat
2.000 Telefonnummern pro Monat
Funktionen jenseits der Kontaktsuche
Cold-E-Mail-Kampagnen
LinkedIn-Einladungen und -Nachrichten
Eigene Kontaktdatenbank
Private E-Mail-Adressen
Kostenlos nutzen
Export-Credits
Kaspr veröffentlicht eine Preisliste in Euro und eine in Dollar, die sich unterscheiden (Starter für 59 € oder 65 $): Die Beträge von Kaspr folgen deiner Währung, Emelia zeigt denselben Betrag in Euro und in Dollar. Nur bei Telefonnummern (eine Person, monatlich) ist Kaspr günstiger bis 700 und von 1.050 bis 1.200 Nummern pro Monat, Emelia von 750 bis 1.000 und von 1.250 bis 2.000: Die Pakete von Emelia steigen in Stufen (50.000 Credits reichen für 1.000 Nummern, 100.000 für 2.000), deshalb wechselt der günstigere Anbieter mit dem Volumen. Annahmen: eine Lizenz bei Kaspr; die Nummern rufst du aus Kaspr heraus an (Aircall und Ringover), also ohne Export-Credit; zusätzliche Nummern über ein Monatspaket pro Typ, das kleinste, das den Bedarf deckt. Bei Emelia 50 Credits pro Nummer und das passende Monatspaket zum Tarif Start; die beim Abschluss einmalig enthaltenen Credits sind nicht eingerechnet.
Statt Kaspr: Lusha, Apollo, Waalaxy, ZoomInfo, Cognism oder Emelia
Kaspr rechnet pro Lizenz ab, mit Kontingenten je Datentyp und einer Preisliste in Euro. Die Alternativen rechnen anders: Lusha und Apollo mit einem Credit-Topf und Preisen in US-Dollar, Waalaxy mit einer Lizenz pro LinkedIn-Konto, ZoomInfo und Cognism nur auf Anfrage. Ein Preis steht nur dort, wo der Anbieter selbst einen veröffentlicht.
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Lusha
Ideal für: Telefonnummern auch außerhalb von LinkedInStatt Kontingenten je Datentyp kaufst du bei Lusha einen Credit-Topf: 1 Credit pro E-Mail, 5 pro Telefonnummer, mit 2 Lizenzen inklusive in Pro und 5 in Premium. Die Erweiterung läuft in Chrome und Edge und nicht nur auf LinkedIn, sondern auch in Salesforce, HubSpot und Gmail; Sequenzen verschickst du mit Engage aus deinem eigenen Postfach (Gmail oder Outlook). Die Preisseite nennt nur Beträge in US-Dollar.
Gratis (40 Credits im Monat); Starter 49,90 $/MonatLusha im Detail - 2
Apollo
Ideal für: Datenbank und E-Mail-Sequenzen in einem AboAuch Apollo rechnet pro Lizenz ab, aber mit einem gemeinsamen Credit-Topf statt Kontingenten je Datentyp: 2.500 Credits pro Lizenz und Monat in Basic, 1 pro E-Mail, 8 pro Telefonnummer. Dazu kommen E-Mail-Sequenzen; LinkedIn-Schritte bleiben Aufgaben, die du selbst erledigst. Abgerechnet wird ausschließlich in US-Dollar, und eine deutsche Oberfläche fehlt.
Gratis; Basic 65 $/Monat pro LizenzApollo im Detail - 3
Waalaxy
Ideal für: LinkedIn automatisieren, ohne TelefonnummernEher das Gegenstück zu Kaspr als ein Ersatz: Waalaxy, ebenfalls aus Frankreich (Montpellier), verschickt automatisiert Einladungen und Nachrichten auf LinkedIn, mit einer Lizenz pro LinkedIn-Konto. E-Mail-Kampagnen gibt es nur im Tarif Business. Der E-Mail-Finder kostet 1 Credit pro gefundener E-Mail und nichts, wenn keine gefunden wird; 25 Credits im Monat sind in Pro enthalten. Telefonnummern findet Waalaxy nicht.
ab 39 €/Monat pro LizenzWaalaxy im Detail - 4
ZoomInfo
Ideal für: Große Teams mit Jahres- oder MehrjahresvertragKeine öffentlichen Abo-Preise: ZoomInfo verkauft über Angebot und Vertrieb, mit Verträgen, die in der Regel 1 bis 3 Jahre laufen. Ein Credit pro exportiertem Datensatz, ob über Plattform, Erweiterung, Integration oder API, so die Preis-FAQ; an anderer Stelle sprechen dieselbe FAQ und der Blog des Anbieters von Kosten je nach Datentiefe. Kostenlos gibt es ZoomInfo Lite, laut Blog des Anbieters mit 10 Credits im Monat.
- 5
Cognism
Ideal für: Telefonisch geprüfte Handynummern, Abgleich mit SperrlistenDie Muttergesellschaft von Kaspr, mit Büro in Köln. 1 Credit pro aufgedecktem Kontakt, E-Mail und Handynummern zusammen; Nummern werden mit Sperrlisten mehrerer Länder abgeglichen, auch für Deutschland. Kein Gratis-Tarif, Preise nur auf Anfrage, 5 Lizenzen inklusive.
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Emelia
Ideal für: Kontakte finden und im selben Tool anschreibenKeine eigene Datenbank: Du holst die Liste per Scraping aus LinkedIn- oder Sales-Navigator-Suchen oder lädst sie hoch. Emelia findet die geschäftliche E-Mail (1 Credit, nur bei einem Treffer, schon verifiziert) und die Telefonnummer (50 Credits) und schreibt die Kontakte dann an: per Cold-E-Mail aus 3, 50 oder unbegrenzt vielen Postfächern mit Warm-up und auf LinkedIn mit 1, 3 oder 10 Konten. Abgerechnet wird pro Tarif, ohne Export-Credits.
ab 37 €/MonatEmelia-Preise
Erweiterung installieren, Kaspr auf Deutsch nutzen: deine Fragen
Im Chrome Web Store: Dort hat die Erweiterung 100.000 Nutzer und 4,7 Sterne bei 1.206 Bewertungen. Sie läuft nur in Chrome. Beim Anlegen des Kontos verlangt Kaspr eine geschäftliche E-Mail-Adresse und ein LinkedIn-Konto mit mindestens 20 Kontakten, das du mit Kaspr verbindest. Danach erscheint die Erweiterung auf LinkedIn-Profilen, in Sales Navigator ab Starter. Das Hilfe-Center rät, Profile nicht zu schnell hintereinander aufzurufen, und bietet an, die Erweiterung auf LinkedIn auszublenden. Auch Emelia hat eine Chrome-Erweiterung, für einen späteren Schritt: In einer Sales-Navigator-Suche macht der Button „Export with Emelia“ aus der Suche eine Lead-Liste in Emelia, die du mit E-Mails anreicherst (1 Credit pro gefundener E-Mail) oder direkt in eine Kampagne übernimmst (zur Anleitung).
Ja: Die Website von Kaspr hat eine deutsche Version, mit eigener Preisseite. Die Preise sind dieselben wie auf der englischen Seite, einige Angaben nicht: Für die API im Tarif Starter nennt die deutsche Seite 60 Anfragen pro Tag (die englische 250), bei den Exporten noch die alte Staffel mit 250 bzw. 1.000 im Monat bei Starter und Business, und private E-Mails kommen in ihren Tarifkarten nicht vor. Die Datenschutzerklärung gibt es in den Sprachen der EU, und laut CNIL informiert Kaspr betroffene Personen inzwischen in allen Amtssprachen der EU.
Emelia ist ein Wettbewerber von Kaspr. Wir wollten fair bleiben: Jede Zahl zu Kaspr stammt von der eigenen Website oder öffentlichen Bewertungsportalen.