ZoomInfo vs. Emelia auf einen Blick
- Integrierte B2B-KontaktdatenbankJaNein
- E-Mails findenJaJa
- Telefonnummern findenJaJa
- LinkedIn-AutomatisierungNeinJa
- Native CRM-IntegrationJaJa
- APIJaJa
Geprüft am 16. Oktober 2026 auf den Seiten von ZoomInfo und auf der Preisseite von Emelia.
Cognism vs. ZoomInfo: ein Anbieter aus London, einer aus Vancouver, und was das für Kunden in Deutschland heißt
Beide verkaufen Zugriff auf eine B2B-Datenbank, über die Vertriebsteams E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Entscheidern aufdecken, und bei beiden erfährst du den Preis erst vom Vertrieb. ZoomInfo ist an der Nasdaq notiert und zählt auf seiner Länderkarte 137,9 Millionen Kontakte in den USA gegen 7,0 Millionen in Deutschland. Cognism wurde 2015 in London gegründet, stellt europäische Daten und telefonisch geprüfte Mobilnummern in den Vordergrund und gab am 27. April 2022 die Übernahme des französischen Anbieters Kaspr bekannt.
Daten
Unternehmen
Kontakte laut Anbieter
Firmen
Deutschland
Telefonnummern
Was ein Credit bezahlt
Kauf und Vertrag
Preise
Ausprobieren
Vertrag
Zertifikate und Versand
Zertifikate
Kampagnen
Eine Preiszeile fehlt, weil keiner der beiden Anbieter Abo-Preise veröffentlicht; Schätzungen von Dritten geben wir nicht wieder. Bei Europa widerspricht sich ZoomInfo selbst: Die Datenseite nennt über 20,5 Millionen europäische Firmen, die Vergleichsseite zu Cognism spricht von 22,2 Millionen Firmen in Europa. Cognism wiederum ordnet die Credits auf der englischen Preisseite jeder Lizenz zu, während die deutsche Preisseite sie „kontoübergreifend“ bündelt, also in einem gemeinsamen Pool für das ganze Konto.
ZoomInfo-Alternativen, auch für den DACH-Raum: wer Preise zeigt, wer Europa betont, wer gleich anschreibt
Welche Alternative zu ZoomInfo passt, hängt davon ab, was dich stört: der Preis, den es nur im Angebot gibt, die Abdeckung außerhalb Nordamerikas oder dass Kampagnen nur über ein Zusatzmodul laufen. Auf eigenen Vergleichsseiten misst sich ZoomInfo unter anderem mit Apollo, Lusha, Cognism, Kaspr, Clay und LeadIQ; LeadIQ fehlt unten, weil wir zu diesem Anbieter keine geprüften Fakten haben.
Monatspreise bei monatlicher Zahlung, sofern nicht anders angegeben, ohne Steuern, von der Website jedes Anbieters (geprüft zwischen dem 8. Oktober 2026 und dem 19. Oktober 2026). Die Preise von Emelia folgen deiner Währung; ein Tool, das nur in Dollar abrechnet, bleibt in Dollar, eines, das nur in Euro abrechnet, in Euro. –: kein Angebot für diesen Bedarf, oder nicht geprüft.
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Ideal für: Adressen zum Festpreis pro Treffer, Versand inklusiveEmelia hat keine eigene Datenbank: Du bringst deine Kontakte mit oder extrahierst sie ohne Mengengrenze aus LinkedIn- und Sales-Navigator-Suchen, und Emelia sucht die E-Mail-Adressen für 1 Credit pro Treffer. Die Kampagnen laufen aus denselben Tarifen, ohne Preis pro Nutzer: Start für 37 € mit 3 Postfächern und 1 LinkedIn-Konto, Grow für 97 € mit 50 Postfächern und 3 Konten, Scale für 297 € mit unbegrenzt vielen Postfächern (Fair Use: 1.000) und 10 Konten; jedes weitere LinkedIn-Konto kostet 29 € im Monat.
- JaLinkedIn-Automatisierung
- NeinIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- JaE-Mails finden
- Preis
- 19 €/Monat (Credit-Abo, ohne Tarif · 1.000 Credits)
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Ideal für: Europäische Daten, ebenfalls nur auf AnfrageCognism aus London geht denselben Weg wie ZoomInfo: Datenbank, Lizenzen, Angebot über den Vertrieb. Hervor hebt Cognism seine Mobilnummern, die es nach eigener Aussage per Anruf prüft; dazu kommen ein Büro in Köln und eine deutsche Oberfläche. Kampagnen verschickt Cognism nicht, die Kontakte gehen ins CRM oder in ein Versandtool.
- JaIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- Preis
- Auf Anfrage
- 3
Ideal für: Datenbank und Sequenzen mit GratisplanApollo kombiniert eine Datenbank mit laut Website 240 Millionen Kontakten und 30 Millionen Firmen mit E-Mail-Sequenzen, und die Preise stehen auf der Website. Der Gratisplan enthält 75 Credits im Monat, Basic kostet 49 $ pro Lizenz und Monat bei Jahreszahlung oder 65 $ monatlich, abgerechnet in US-Dollar; eine E-Mail kostet 1 Credit, eine Telefonnummer 8. Deutsch gehört nicht zu den Sprachen der Oberfläche.
- JaIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- Preis
- ab 65 $/Monat pro Lizenz
- 4
Ideal für: Kontaktdaten per Erweiterung, kleines MonatsaboLusha mit Sitz in Boston gibt auf seiner Datenseite 10,0 Millionen Kontakte in Deutschland an, ZoomInfo auf seiner Karte 7,0 Millionen; beide Zahlen stammen von den Anbietern selbst. Bezahlt wird in US-Dollar: Free mit 40 Credits im Monat, Starter für 49,90 $ im Monat; eine E-Mail kostet 1 Credit, eine Telefonnummer 5.
- JaIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- Preis
- ab 49,90 $/Monat
- 5
Ideal für: Nummern direkt aus LinkedIn, Preise in Euro
Kaspr aus Paris gehört zu Cognism und rechnet pro Lizenz ab, mit getrennten Credits für E-Mails, Telefonnummern und Exporte. Die Preise stehen auch auf einer deutschen Preisseite, voreingestellt in Euro: Starter kostet 59 € pro Lizenz und Monat, der Gratisplan enthält 15 E-Mails und 5 Telefonnummern im Monat. Die Chrome-Erweiterung arbeitet auf LinkedIn, in Sales Navigator ab Starter.
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- JaNative CRM-Integration
- Preis
- ab 59 €/Monat pro Lizenz
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Ideal für: Viele Datenanbieter nacheinander abfragenClay fragt für jede Zeile einer Tabelle einen Datenanbieter nach dem anderen ab, laut Preisseite aus über 150 Quellen, bis ein Ergebnis kommt. ZoomInfo gehört zu den einbindbaren Quellen, setzt dann aber ein eigenes ZoomInfo-Konto voraus. Außerhalb der USA rechnet Clay in seinem eigenen Leitfaden mit einer um 15 bis 25 % geringeren Abdeckung. Free kostet nichts, Launch 185 $ im Monat, nur in US-Dollar.
- JaIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- Preis
- Launch 185 $/Monat
ZoomInfo Pricing 2026: kein Betrag auf der Website, Verträge über 1 bis 3 Jahre, GTM.AI als Ausnahme
Die Preisseite von ZoomInfo zeigt 6 Tarifkarten (ZoomInfo Professional, Copilot Advanced, Copilot Enterprise, Marketing Demand, ABM Lite und ABM Enterprise), aber keinen einzigen Betrag; stattdessen gibt es Buttons für Testphase und Demo und ein Formular „Get Pricing“. Was ein Abo kostet, steht erst im Angebot.
Was in das Angebot einfließt
Laut FAQ der Preisseite hängt der Preis von den Funktionen, der Zahl der Lizenzen und dem Credit-Verbrauch ab. Ob überhaupt pro Lizenz abgerechnet wird, beantwortet ZoomInfo an zwei Stellen gegensätzlich: Die Startseite schreibt, es gebe keine festen Lizenzstufen und Teams zahlten für die verbrauchten Credits; die FAQ zu den Preisen bejaht dagegen ausdrücklich ein Modell pro Lizenz („Yes, ZoomInfo uses a seat-based pricing model“).
Ohne veröffentlichten Preis kommen Zusatzmodule dazu: Streaming Intent, Engage, Data Passport, Chorus, Workflows und FormComplete. Data Passport steht für internationale Daten, etwa für Europa; der Blog von ZoomInfo zählt internationale Daten zu den Posten, die man zusätzlich einplanen sollte.
Jeder exportierte Datensatz kostet 1 Credit. Monatliche Credits, die es in einigen Tarifen gibt, gehören dem einzelnen Nutzer und werden am 1. jedes Monats zurückgesetzt, Bulk-Credits der Organisation verfallen am Vertragsende; übertragen wird nichts. Weitere Credits und Lizenzen kaufen Kunden per Karte im Admin-Portal, bis 25.000 $ pro Transaktion und 50.000 $ am Tag, ebenfalls ohne Preisliste.
Laufzeit, Rechnung, Vertragspartner
Abos dauern laut Jahresbericht 1 bis 3 Jahre, und 53 % der Verträge, gemessen am Jahreswert, sind mehrjährig. Bezahlt wird im Voraus, jährlich, halbjährlich oder vierteljährlich, innerhalb von 30 Tagen; eine monatliche Abrechnung ist standardmäßig nicht vorgesehen, und für verspätete Zahlungen berechnet ZoomInfo 1,5 % Zinsen im Monat.
Während der Laufzeit ist der Vertrag nicht kündbar. Geld zurück gibt es nur anteilig und nur, wenn ZoomInfo seine Pflichten verletzt: bei einem Verstoß, der nicht binnen 21 Tagen behoben ist, wenn die Verfügbarkeit 2-mal innerhalb von 3 Monaten unter 99,9 % fällt, oder wenn die Genauigkeit unter 95 % fällt und nach 30 Tagen nicht wieder erreicht ist.
Kunden aus dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und dem EWR unterschreiben bei ZoomInfo UK Ltd.. Die Gesellschaft nimmt Überweisungen in Pfund, US-Dollar und Euro an; in welcher Währung ein Vertrag mit einer deutschen Firma lautet, steht aber nirgends.
Ältere Fassungen der Bedingungen, die weiterhin auf zoominfo.com abrufbar sind, verlängerten Verträge automatisch, wenn nicht spätestens 60 Tage vor Ablauf gekündigt wurde, zum Jahrespreis plus 10 %. Die öffentliche Fassung vom 1. Mai 2025 enthält diese Klausel nicht mehr und überlässt die Verlängerung dem Bestellformular; für Verträge nach einer älteren Fassung kann sie noch gelten.
Wer Zugangsdaten teilt, zahlt laut Vertrag zusätzliche Lizenzen bis zum Ende der Laufzeit, und wer Datensätze unerlaubt an Dritte weitergibt, schuldet pauschal 2,00 $ pro Datensatz und Empfänger.
GTM.AI: der einzige Preis, den ZoomInfo veröffentlicht
Über GTM.AI verkauft ZoomInfo Datenzugang für API, MCP-Server und Kommandozeile, ohne Vertrag und ohne Lizenzgebühr, in US-Dollar. Ein Daten-Credit entspricht einem angereicherten oder exportierten Datensatz (Firma, Kontakt oder Kaufsignal) und kostet je nach gekaufter Menge zwischen 0,45 $ und 0,25 $; ein KI-Credit kostet einheitlich 0,05 $.
Zum Start gibt es einmalig 1.000 Daten- und 1.000 KI-Credits ohne Kreditkarte, aufladen lässt sich ab 20 $, und auf den ersten Kauf gewährt ZoomInfo zeitlich begrenzt 70 % Rabatt. Mobilnummern, SSO, Support mit SLA und Mengen über 100.000 Credits gibt es nur in GTM.AI Enterprise, wieder auf Anfrage.
GTM.AI ist nicht die ZoomInfo-Anwendung: Oberfläche, Chrome-Erweiterung und Mobil-App gehören nicht dazu. Wie lange gekaufte Credits gelten, beantwortet dieselbe Preisseite widersprüchlich: unbegrenzt, solange das Konto aktiv ist, oder 12 Monate ab Gutschrift.

GTM.AI: Preis eines Daten-Credits nach gekaufter Menge
Der Preis der erreichten Stufe gilt für die ganze Menge, die du auf einmal kaufst. Deshalb kann mehr billiger sein als weniger: 13.158 Credits kosten 4.210,56 $, 12.000 Credits dagegen 4.560 $. Über 100.000 Credits endet der Schieberegler, dann verhandelst du mit dem Vertrieb.
ZoomInfo Chrome Extension: Kontaktdaten neben LinkedIn-Profilen, Bewertung auf 1,64 Sterne gefallen
Im Chrome Web Store heißt die Erweiterung schlicht „ZoomInfo“; sie hat 300.000 Nutzer und ist für ZoomInfo-Kunden ohne Aufpreis im Abo enthalten. Sie blendet ZoomInfo-Daten dort ein, wo du gerade arbeitest: auf Firmenwebsites, im CRM, im Postfach und vor allem auf LinkedIn und in Sales Navigator, wofür ZoomInfo sie nach eigener Aussage optimiert hat.
Geöffnet wird sie über den Reiter „Z“ oder mit Cmd / Ctrl + J. Auf einem Profil zeigt sie den passenden ZoomInfo-Datensatz, auf einer Firmenseite deren Kontakte, Buying Groups und Signale; exportieren lässt sich ins CRM, nach Excel oder zu Outreach und Salesloft. Wie überall in ZoomInfo verbraucht jedes Anzeigen einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer eine „View“ aus einem monatlichen Kontingent pro Nutzer, dessen Größe ZoomInfo nicht nennt, und jeder Export einen Credit.
Eine ganze Sales-Navigator-Suche in einem Zug zu übernehmen, beschreibt die Dokumentation nicht. Sie arbeitet Datensatz für Datensatz, und was sie anzeigt, kommt aus der ZoomInfo-Datenbank.
Seit dem Umbau zur Seitenleiste im Juli 2026 (Version 12.9.3) häufen sich schlechte Bewertungen: Rezensenten schreiben, Funktionen seien verschwunden, die Anmeldung scheitere oder das Panel schließe andere Seitenleisten. Am 11. September 2026 lag der Schnitt noch bei 3,49 Sternen aus 302 Bewertungen, am 16. Oktober 2026 bei 1,64 aus 295; die aktuelle Version 12.22.1 stammt vom 13. Oktober 2026.
Nutzer von ZoomInfo Lite bekommen eine eigene Variante namens ReachOut; deren Nutzungsbedingungen erlauben ihr, die besuchte Seite, den Browserverlauf und den Standort des Geräts auszulesen. Die separate Erweiterung für das Zusatzmodul Engage (10.000 Nutzer, 2,4 Sterne aus 19 Bewertungen) hat seit dem 23. Juli 2024 kein Update mehr bekommen.
Emelias Chrome-Erweiterung arbeitet ebenfalls auf LinkedIn: Auf einem Profil findet ein schwebender Emelia-Button E-Mail und Telefonnummer der Person, in Credits bezahlt und nur bei einem Treffer, und nimmt sie in eine Emelia-Kampagne auf. Ein Klick auf „Export with Emelia“ in einer Sales-Navigator-Suche schickt die Suche an Emelia, das die Leads daraus extrahiert, und danach exportierst du sie als CSV, lässt ihre E-Mail-Adressen gegen Credits suchen oder nimmst sie in eine Kampagne (Anleitung).
ZoomInfo Notification per E-Mail: warum sie kommt und wie du deine Daten löschen lässt
Post von ZoomInfo, ohne dass du dort Kunde bist? ZoomInfo gibt an, Berufstätige per E-Mail zu informieren, sobald ihr Profil in die Datenbank aufgenommen wurde.
Echt oder Spam?
Ob eine bestimmte Nachricht wirklich von ZoomInfo stammt, lässt sich von außen nicht beurteilen. Statt auf Links in der Mail zu klicken, kannst du das Privacy Center direkt im Browser aufrufen: privacy.zoominfo.com. Dort beantragst du, dass dein Profil gelöscht wird.
Woher ZoomInfo deine Adresse haben kann
Ein Teil der Daten kommt aus fremden Postfächern, nämlich von Nutzern von ZoomInfo Lite. Wie freiwillig das ist, beschreibt ZoomInfo unterschiedlich. Die Nutzungsbedingungen von Lite vom 13. März 2025 gewähren den Zugang ausdrücklich im Tausch („in exchange for“) gegen den Zugriff auf das verbundene Postfach, samt Kontakten, Signaturen und Kopfzeilen, und räumen ZoomInfo eine dauerhafte, unwiderrufliche Lizenz ein, diese Daten an seine Kunden zu verkaufen. Die FAQ zu Lite antwortet auf die Frage, ob man seine Kontakte teilen müsse, dagegen mit „No“ und nennt das Teilen nur als Weg zu mehr Credits.
Was nach einem Löschantrag passiert
Auch die Kunden müssen nachziehen: Der Lizenzvertrag verpflichtet sie, ZoomInfos Sperrliste mindestens alle 30 Tage abzugleichen und die betroffenen Datensätze zu löschen, also auch solche, die sie schon exportiert haben. Kunden können außerdem über eine Option des Data Passport E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Datensätzen aus der EU ausblenden.
Auf Trustpilot, wo ZoomInfo 1,8 Sterne aus 343 Bewertungen hat (65 % davon mit einem Stern), beschweren sich Rezensenten unter anderem über private Mobilnummern, die als geschäftliche Kontakte geführt werden, und über Löschanfragen ohne Antwort; auf negative Bewertungen reagiert ZoomInfo dort nicht.
Was ist ZoomInfo? Ein US-Datenanbieter, der in Deutschland 7,0 Millionen Kontakte zählt
ZoomInfo ist eine Datenbank mit geschäftlichen Kontaktdaten: Vertriebs-, Marketing- und RevOps-Teams suchen darin nach Personen und Firmen, was keine Credits kostet, und exportieren die Treffer gegen Credits. Darum herum hat ZoomInfo Kaufsignale, die Erkennung von Website-Besuchern, Gesprächsanalyse und KI-Assistenten gebaut und nennt sich heute „all-in-one AI GTM Platform“.
Von DiscoverOrg zur ZoomInfo Technologies Inc.
Henry Schuck gründete das Unternehmen 2007 als DiscoverOrg; die Business-FAQ nennt außerdem Kirk Brown als Mitgründer, die Seite „About“ und llms.txt führen nur Henry Schuck. Im Februar 2019 kaufte DiscoverOrg die Firma ZoomInfo und übernahm ihren Namen. Heute sitzt das Unternehmen in Vancouver im US-Bundesstaat Washington, Henry Schuck ist Vorstandschef, und der Jahresbericht zählt 3.180 Beschäftigte, 72 % davon in Nordamerika und 3 % in Europa. Im Jahr 2025 setzte ZoomInfo 1.249,5 Mio. US-Dollar um, 3 % mehr als im Vorjahr.
Produkte: von ZoomInfo Copilot zu GTM Workspace
Für Vertriebsteams gibt es seit Oktober 2025 GTM Workspace, das ZoomInfo Copilot ablöst; für Marketing und RevOps seit Mai 2025 GTM Studio, für KI-Agenten seit Oktober 2026 Agent Teams, für Entwickler GTM.AI und für die Auswertung von Verkaufsgesprächen Chorus. Copilot werde nicht mehr als eigenes Produkt verkauft, schreibt ZoomInfo, führt auf der Preisseite aber weiter die Tarife Copilot Advanced und Copilot Enterprise. Frühere Produktnamen waren SalesOS, MarketingOS, OperationsOS und TalentOS, und ZoomInfo Lite hieß einmal Community Edition.
Für wen ZoomInfo nach eigener Aussage gedacht ist
ZoomInfo richtet sich an Teams in Unternehmen ab 100 Beschäftigten. Auf seiner Informationsseite für KI-Systeme nennt es auch, wem es weniger nützt, darunter „teams that sell only into a single non-North-American market and should test regional coverage first“: Teams, die nur in einen einzigen Markt außerhalb Nordamerikas verkaufen, sollen demnach zuerst prüfen, wie gut die Daten für ihre Region sind. Ein Team, das ausschließlich in Deutschland verkauft, gehört nach dieser Beschreibung dazu.
Abdeckung in Deutschland und Gewicht Europas
Die Länderkarte auf zoominfo.com/data zählt für Deutschland 7,0 Millionen Kontakte, 2,5 Millionen Mobilnummern und 3,2 Millionen Firmen. Für die USA zeigt dieselbe Karte 137,9 Millionen Kontakte, 73,0 Millionen Mobilnummern und 74,7 Millionen Firmen, rund 20-mal so viele Kontakte. Für ganz Europa nennt die Seite über 66 Millionen Kontakte, über 20,5 Millionen Firmen und über 18,5 Millionen Mobilnummern.
Vom Umsatz des Jahres 2025 stammten 145,8 Mio. US-Dollar aus Ländern außerhalb der USA, rund 12 %, und dieser Betrag sinkt seit 2023, als es noch 159,4 Mio. US-Dollar waren. In Europa und Großbritannien hat das Unternehmen nach eigenen Angaben über 2.500 Kunden, von insgesamt über 35.000.
ZoomInfo oder Emelia: was eine gefundene E-Mail und eine Nummer kosten
Ein ZoomInfo-Abo lässt sich nicht gegen Emelia rechnen, weil sein Preis erst im Angebot steht. Rechnen lässt sich, was beide können: die geschäftliche E-Mail-Adresse, auf Wunsch mit Telefonnummer, für eine bestimmte Zahl von Kontakten im Monat beschaffen. Auf der Seite von ZoomInfo steht dafür GTM.AI, dessen Credits du ohne Vertrag kaufst. Ein Credit liefert dort den ganzen Datensatz, also E-Mail, Durchwahl, Position, Seniorität, beruflichen Werdegang und LinkedIn-URL, aber ohne Enterprise-Vertrag keine Mobilnummer; bei Emelia steht ein Credit für eine gefundene und bereits geprüfte E-Mail-Adresse, und ohne Treffer wird nichts abgebucht. Auf Emelias Seite zählt in beiden Tabellen nur das Credit-Paket, denn für die Suche nach Adressen und Nummern braucht es keinen Tarif. Bei sehr kleinen Mengen liegen der kleinste GTM.AI-Kauf (20 $) und Emelias kleinstes Credit-Paket (19 €) so dicht beieinander, dass der Wechselkurs entscheidet. In jeder E-Mail-Zeile der Tabelle liegt Emelia dagegen vorn, zu jedem Kurs. Rechnest du zur Adresse auch die Telefonnummer: Ein GTM.AI-Datensatz liefert die Durchwahl für 1 Credit mit, Emelia bucht für jede gefundene Nummer 50 Credits ab, sucht sie per Waterfall über mehrere Anbieter und erstattet die Credits, wenn keine Nummer gefunden wird. Über 1.960 Kontakte im Monat deckt Emelias größtes Paket nicht mehr ab.
GTM.AI oder Emelia: gefundene E-Mails pro Monat
100 E-Mails im Monat
1.000 E-Mails im Monat
1.500 E-Mails im Monat
5.000 E-Mails im Monat
10.000 E-Mails im Monat
12.000 E-Mails im Monat
50.000 E-Mails im Monat
100.000 E-Mails im Monat
GTM.AI oder Emelia: E-Mail und Telefonnummer pro Kontakt
100 Kontakte mit E-Mail und Nummer
250 Kontakte mit E-Mail und Nummer
500 Kontakte mit E-Mail und Nummer
900 Kontakte mit E-Mail und Nummer
1.000 Kontakte mit E-Mail und Nummer
1.500 Kontakte mit E-Mail und Nummer
1.960 Kontakte mit E-Mail und Nummer
GTM.AI rechnet nur in US-Dollar ab; Emelias Beträge stehen in deiner Währung, mit denselben Zahlen in Euro und in Dollar. Gerechnet ist ein Monat mit Preisen vom 16. Oktober 2026: bei GTM.AI der günstigste Kauf, der die Menge abdeckt, bei Emelia allein das kleinste passende Monatspaket, ohne Tarif. Nicht eingerechnet sind die 1.000 Daten-Credits, die GTM.AI einmal schenkt, und die Credits, die Emelia einmalig zu einem Tarif dazugibt; der Rabatt auf den ersten GTM.AI-Kauf ist nur als Zusatz in der Zelle genannt. Bei den Telefonnummern bucht Emelia die 50 Credits nur ab, wenn eine Nummer gefunden wird, GTM.AI berechnet den Datensatz auch ohne Nummer. Credits aus Emelias Monatspaketen bleiben 12 Monate gültig.
Was ZoomInfo verkauft und was Emelia bietet
- ZoomInfo: Datenbank
- Über 500 Mio. Kontakte und über 100 Mio. Firmen, Suche ohne Credits; Emelia bringt keine eigene Datenbank mit
- ZoomInfo: Telefonnummern
- Im selben Datensatz für 1 Credit; bei Emelia kostet jede gefundene Nummer 50 Credits, gesucht per Waterfall über mehrere Anbieter und erstattet, wenn keine gefunden wird
- ZoomInfo: gratis einsteigen
- ZoomInfo Lite dauerhaft, 1.000 GTM.AI-Credits einmalig; Emelia: 20 Gratis-Credits bei der Anmeldung mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse, dazu 7 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte
- ZoomInfo: Signale und KI
- Kaufabsichten zu über 4.500 Themen, Website-Besucher, Chorus für Gesprächsanalyse, KI-Agenten in GTM Workspace
- ZoomInfo: API und Integrationen
- GTM.AI mit API, MCP und CLI für alle; 189 Integrationen auf der Integrationsseite, Emelia ist nicht darunter
- ZoomInfo: Zusagen im Vertrag
- 99,9 % Verfügbarkeit und 95 % Genauigkeit zugesagt; werden sie verfehlt und nicht behoben, gibt es eine anteilige Erstattung
- Emelia: Preis pro E-Mail
- 1 Credit pro gefundener, geprüfter Adresse; bei jeder E-Mail-Menge der Tabelle günstiger als GTM.AI, egal wie der Dollar steht
- Emelia: Preise und Laufzeit
- Öffentlich und monatlich: Start 37 €, Grow 97 €, Scale 297 €; bei Jahreszahlung 370 €, 970 € oder 2.970 € im Jahr
- Emelia: E-Mail-Versand
- 3, 50 oder unbegrenzt viele Postfächer (Fair Use: 1.000) im Tarif; bei ZoomInfo verschickt nur das Zusatzmodul Engage E-Mails, mit 1 verbundenen E-Mail-Anbieter pro Nutzer und höchstens 500 E-Mails am Tag
- Emelia: LinkedIn-Kampagnen
- Einladungen und Nachrichten aus 1, 3 oder 10 LinkedIn-Konten im Tarif, jedes weitere 29 €/Monat, auf Emelias Servern. ZoomInfo automatisiert LinkedIn laut Produktdokumentation nicht (Erweiterung zum Lesen von Profilen, manueller Schritt in Engage, Werbung); ein Blogartikel von ZoomInfo behauptet dagegen, ZoomInfo verbinde LinkedIn-Automatisierung mit geprüften Kontaktdaten
- Emelia: Leads aus Sales Navigator
- Du exportierst deine Sales-Navigator-Suchen ohne Begrenzung der Anzahl an Exporten, ab 37 € im Monat, und LinkedIn-Suchen in jedem Tarif genauso
Häufige Fragen zu ZoomInfo: Login, Aktie, Lite und Standorte
Kunden melden sich unter login.zoominfo.com an; dorthin führt auch „Log In“ oben auf zoominfo.com. Für das kostenlose ZoomInfo Lite registrierst du dich über signup.zoominfo.com, und zwar nur mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse; Gmail- oder Yahoo-Konten nimmt ZoomInfo nicht an. Klappt die Anmeldung nicht, zeigt status.zoominfo.com, ob gerade eine Störung gemeldet ist.
Die Aktie der ZoomInfo Technologies Inc. wird an der Nasdaq gehandelt, seit dem 13. Mai 2025 unter dem Kürzel GTM, vorher als ZI. An die Börse ging das Unternehmen am 4. Juni 2020. Kurse oder eine Einschätzung der Aktie findest du hier nicht; Umsatz und Prognosen veröffentlicht ZoomInfo in seinen Berichten an die US-Börsenaufsicht SEC.
In Grenzen ja. ZoomInfo Lite kostet nichts und braucht keine Kreditkarte, steht aber nur Personen offen, die weder Kunde sind noch waren. Wie viele Credits es gibt, sagt ZoomInfo unterschiedlich: 10 kostenlose Credits zum Start laut Hilfe-Center, 10 pro Monat (25 mit „Community Edition“) laut Blog. Ein Credit deckt eine geschäftliche E-Mail-Adresse und eine Durchwahl oder Festnetznummer auf, Mobilnummern enthält Lite nicht, und ungenutzte Credits verfallen. Die Plattform selbst lässt sich in der Regel 7 Tage testen; ZoomInfo schreibt dazu „typically“ und sagt keine feste Dauer zu.
Ein Büro in Deutschland haben wir in ZoomInfos Angaben nicht gefunden. Neben dem Sitz in Vancouver im US-Bundesstaat Washington nennt ZoomInfo Büros in Waltham, Bethesda, Boston, London, Ra’anana, Bangalore und Chennai. Vertragspartner für Firmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist die britische Gesellschaft ZoomInfo UK Ltd., nicht eine deutsche Niederlassung.
Nein. ZoomInfo und der Videokonferenzdienst Zoom sind getrennte Unternehmen. Den Namen hat ZoomInfo von der gleichnamigen Firma, die DiscoverOrg im Februar 2019 gekauft hat.
Emelia-Funktionen: E-Mail-Finder · Emelia-Preise
Emelia ist ein Wettbewerber von ZoomInfo. Wir wollten fair bleiben: Jede Zahl zu ZoomInfo stammt von der eigenen Website oder öffentlichen Bewertungsportalen.

