Clay vs. Emelia auf einen Blick
- E-Mails findenJaJa
- Telefonnummern findenJaJa
- Credits 1 Jahr gültig, auch nach KündigungNeinJa
- E-Mail-Adressen prüfenJaJa
- Integrierte B2B-KontaktdatenbankJaNein
- Cold-E-Mails aus deinen PostfächernJaJa
- LinkedIn-AutomatisierungNeinJa
- Native CRM-IntegrationJaJa
- APIJaJa
Geprüft am 18. Oktober 2026 auf den Seiten von Clay und auf der Preisseite von Emelia.
Clay Pricing 2026: Free, Launch, Growth und Enterprise in US-Dollar
Auf einer Clay-Rechnung stehen zwei Posten, die du unabhängig voneinander wählst. Data Credits bezahlen die Daten und die KI, die Clay bei seinen Anbietern einkauft; je nach Datenart kostet ein Ergebnis Bruchteile eines Credits oder mehrere Credits, und ein Credit kostet ab 0,05 $. Actions messen die Arbeit der Plattform: jede Anreicherung, die ein Ergebnis liefert, jede Zeile, die an ein anderes Tool geht (der CSV-Export ausgenommen), jeder Lead im Sequencer; eine Action kostet ab 0,004 $. Ein bezahlter Tarif kostet die Summe aus einer Data-Credits-Stufe und einer Actions-Stufe. Pro Nutzer zahlst du nichts, jeder Tarif lässt beliebig viele Teammitglieder zu.
Free
0 $/Monat
dauerhaft, ohne Kreditkarte
- 500 Actions und 100 Data Credits im Monat
- 200 Zeilen pro Tabelle (eine FAQ zu Test- und Gratiskonten nennt 50)
- Waterfalls, Claygent und eigene API-Schlüssel
- Telefonnummern erst ab Launch
Launch
185 $/Monat
167 $ pro Monat bei Jahreszahlung
- ab 15.000 Actions und 2.500 Data Credits im Monat
- Telefonnummern und Signale (Jobwechsel, News, soziale Netzwerke)
- E-Mails über den Sequencer oder ein angebundenes Versandtool
- 50.000 Zeilen pro Tabelle
Growth
495 $/Monat
446 $ pro Monat bei Jahreszahlung
- ab 40.000 Actions und 6.000 Data Credits im Monat
- CRM-Synchronisation in beide Richtungen, HTTP-API, eingehende Webhooks
- Domains und Postfächer für den Sequencer direkt bei Clay kaufen
- Import von 250.000 Datensätzen in Audiences, bevorzugter Support
Enterprise
Auf Anfrage
nur mit Jahresvertrag
- ab 100.000 Data Credits im Monat; Actions: 200.000+ laut FAQ der Preisseite, 100.000+ laut Hilfe-Center
- SSO und Rollen mit Credit-Budget pro Workbook
- Eigener Customer Success Manager und Slack-Kanal
- Quellen-Sync alle 15 Minuten, 6 Monate Tabellenverlauf
Die beiden Stufen wählst du in zwei getrennten Menüs. Data Credits gibt es von 2.500 (125 $) bis 50.000 (2.125 $) im Monat, in Growth ab 6.000, zum selben Preis wie in Launch; darüber verweist der Preisrechner auf Enterprise. Das Hilfe-Center nennt andere Spannen: bis zu 10.000 Data Credits im Monat in Launch und bis zu 100.000 in Growth. Actions kosten in Launch zwischen 60 $ für 15.000 und 540 $ für 200.000. Bei Growth kostet dieselbe Menge Actions mehr: 40.000 für 205 $ statt 150 $. Bei Jahreszahlung sinkt der Preis um 10 %, alle Credits des Jahres kommen sofort aufs Konto, und Clay zeigt nur den Monatsbetrag: Rechnerisch sind es 1.998 $ im Jahr für Launch und 5.346 $ für Growth. Diese Preisliste gilt seit dem 11. März 2026, Stand 16. Oktober 2026.
Was eine gefundene E-Mail kostet: Clay veröffentlicht zwei Werte
Damit reicht Free für etwa 100 E-Mails im Monat und der Einstieg in Launch für 2.500, rund 0,074 $ pro Adresse.
In dieser Lesart deckt Free rund 200 Adressen ab und das kleinste Launch-Paket 5.000, was 0,037 $ pro gefundener E-Mail ergibt.
Clay bucht nur ab, wenn eine Anreicherung etwas liefert. Bei Emelia ist es genauso: 1 Credit, und nur für eine gefundene, bereits geprüfte Adresse.
Den Anbieter selbst, etwa Apollo, für das Clay ohnehin ein eigenes Konto verlangt, bezahlst du dann direkt bei ihm.
Welcher Wert für deine Anbieter gilt, erfährst du erst in der App, wo Clay neben jeder Anreicherung den genauen Preis anzeigt. Alle Rechnungen auf dieser Seite nennen deshalb beide Werte.
Clay aus Deutschland kaufen: Währung, Steuer, Vertrag
- Währung
- Nur US-Dollar, ohne Euro-Preisliste; auch die französische Preisseite von Clay zeigt Dollarbeträge
- Umsatzsteuer
- Clays FAQ erklärt nur die US-Sales-Tax, die je nach Bundesstaat anfällt. Wie Rechnungen an Firmen in der EU besteuert werden, haben wir bei Clay nicht gefunden
- Bezahlung
- Hinterlegte Kreditkarte; andere Zahlungswege nennt Clay nicht
- Sprache
- Website auf Englisch und Französisch, Kurse und Hilfe-Center auf Englisch; eine deutsche Fassung gibt es nicht
- Vertrag
- AGB vom 23. Mai 2024: automatische Verlängerung zu den dann gültigen Preisen, Gebühren grundsätzlich nicht erstattungsfähig
- Kündigung
- Jederzeit unter „Billing“; die Funktionen bleiben bis zum Ende der Laufzeit, danach fällt das Konto auf Free zurück
- Daten aus Europa
- Außerhalb der USA rechnet Clay selbst mit 15 bis 25 % weniger Treffern, vor allem bei Telefonnummern
- Sicherheit
- Auf der Preisseite genannt: SOC 2 Type II, ISO 27001 und ISO 42001
Clay Labs Inc.: Gründer, Finanzierung und Umsatz des Unternehmens hinter Clay
Hinter Clay steht die Clay Labs Inc., 2017 in Brooklyn gegründet von Kareem Amin und Varun Anand. Das Unternehmen hat heute Büros in New York, San Francisco und London und laut Presseseite mehr als 500 Beschäftigte; als Postanschrift nennt die Datenschutzerklärung 119 N 11th Street, 3C, Brooklyn, NY 11249.
Finanzierungsrunden und Bewertung
Laut Clays Blog folgten auf eine Pre-Seed-Runde von BoxGroup, deren Betrag Clay nicht nennt, 6 Finanzierungsrunden mit zusammen 317 Millionen Dollar:
- Seed-Runde: 2,5 Millionen Dollar, angeführt von First Round
- Series A: 13,5 Millionen Dollar, angeführt von Sequoia
- Series B: 46 Millionen Dollar, angeführt von Meritech Capital, Bewertung 500 Millionen Dollar (27. Juni 2024)
- Erweiterung der Series B: 40 Millionen Dollar, Bewertung 1,25 Milliarden Dollar (22. Januar 2025)
- Series C: 100 Millionen Dollar, angeführt von CapitalG, Bewertung 3,1 Milliarden Dollar (5. August 2025)
- Series D: 115 Millionen Dollar, angeführt von Wellington, Bewertung 7,1 Milliarden Dollar (9. September 2026)
Anteilsverkäufe der Mitarbeitenden
Zweimal durften Mitarbeitende außerdem Anteile verkaufen: am 8. Mai 2025 bei einer Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar (Käufer: Sequoia); am 28. Januar 2026 Anteile für bis zu 55 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 5 Milliarden Dollar (Käufer: DST Global).
Umsatz und Kundenzahl
Am 8. Dezember 2025 meldete Clay 100 Millionen Dollar wiederkehrenden Jahresumsatz (ARR), nach eigener Aussage binnen 2 Jahren, ausgehend von 1 Million Dollar. Bei Enterprise-Kunden liege die Netto-Umsatzbindung über 200 %, und 2025 sei der Umsatz auf das 4-Fache gewachsen.
Wie viele Kunden Clay hat, beantworten seine Seiten unterschiedlich. Die Ankündigung der Series D vom 9. September 2026 spricht von mehr als 17.000, nach über 2.500 im Juni 2024 und über 5.000 im Januar 2025; Presse- und Partnerseite nennen dagegen ein Vielfaches davon.
Clay API, CLI und MCP: was in welchem Tarif steckt und welche Tools Clay beliefert
Für Entwickler gibt es eine öffentliche API, ein Kommandozeilen-Tool und einen MCP-Server für KI-Assistenten. Ob jeder Tarif das alles enthält, beantwortet Clay an zwei Stellen verschieden: Das Hilfe-Center öffnet die Entwicklerplattform für alle Tarife, Free und Testphase eingeschlossen, während die FAQ der Preisseite „Clay API access“ unter den Extras von Enterprise aufführt.
Was die API kann und was sie kostet
Die CLI läuft auf Mac, Linux und unter Windows über WSL; ein Plugin bindet Clay an Coding-Agenten wie Claude Code, Codex oder Cursor an. Über die API liest du Tabellen, anlegen kannst du dort keine, und jede Anreicherung verbraucht dieselben Credits und Actions wie in der App. Den MCP-Server verbindest du per OAuth; ein Aufruf kostet laut FAQ meist 20 bis 100 Credits.
Ab Growth: HTTP-API, Webhooks und CRM
Daten per HTTP-API an beliebige Dienste schicken und per Webhook empfangen kannst du erst ab Growth. Im selben Tarif synchronisiert Clay in beide Richtungen mit HubSpot, Salesforce, Pipedrive und Close. Für jede Zeile, die Clay an ein CRM, eine API oder ein anderes Tool übergibt, fällt 1 Action an, Data Credits dagegen keine.
Versandtools, an die Clay Leads übergibt
Fertige Integrationen hat Clay mit 14 Versandtools: Instantly, Smartlead, lemlist, HeyReach, La Growth Machine, Reply.io, Outreach, Salesloft, Saleshandy, Woodpecker, EmailBison, ReachInbox, Salesforge und HubSpot Sequencer. In der Regel brauchst du dafür ein Konto bei dem jeweiligen Tool und eine Kampagne, die du dort angelegt hast.
Emelia fehlt in dieser Liste. Von Clay zu Emelia kommst du über den CSV-Export, der bei Clay weder Actions noch Data Credits kostet; die Datei importierst du in Emelia.
Waterfall-Anreicherung: so arbeitet Clay Enrichment bei E-Mail-Adressen
Statt sich auf einen Datenanbieter zu verlassen, fragt Clay mehrere nacheinander, bis einer ein gültiges Ergebnis liefert; Clay nennt das Waterfall. Wie viele Anbieter zur Wahl stehen, gibt Clay uneinheitlich an: 150+ auf der Preisseite und im Hilfe-Center, 200+ im Menü und auf der Startseite, 250+ im Rückblick auf die Konferenz Sculpt.
Erst ableiten, dann abfragen
Die Kaskade für geschäftliche Adressen beginnt mit einem kostenlosen Schritt namens „Infer Email“: Clay setzt die Adresse nach dem Muster vorname.nachname@firma zusammen. In einem internen Test von Clay mit einer Liste aus der Softwarebranche klappte das bei rund 31 % der Kontakte. Danach kommen die bezahlten Anbieter an die Reihe; auf seiner Waterfall-Seite nennt Clay Prospeo, Dropcontact, Datagma, Hunter, People Data Labs, Nimbler, Apollo, Lusha und Snov.io. Apollo steht dort mit auf der Liste, obwohl jede der 14 Apollo-Aktionen in Clay ein eigenes Apollo-Konto verlangt.
Die Prüfung der Adresse
Jede gefundene Adresse durchläuft eine Validierung, einstellbar auf Conservative, Balanced, Aggressive oder Advanced. Ob dieser Schritt etwas kostet, sagt Clay je nach Seite anders: Das Rechenbeispiel im Hilfe-Center setzt bei manchen Prüfdiensten keine Data Credits an, der Leitfaden zum Waterfall schreibt, die Validierung koste Credits, und die FAQ berechnet für jede Prüfung Data Credits und eine Action.
Was wann abgebucht wird
Kommt am Ende der Kaskade nichts heraus, zahlst du nichts. Bei einem Treffer bezahlst du laut Leitfaden nur den Anbieter, der fündig wurde; die FAQ zählt dagegen jeden Schritt, der Daten zurückgibt. Für einen vollständig angereicherten Datensatz rechnet Clay typischerweise mit 6 bis 20 Data Credits, und eine Telefonnummer setzt der Preisrechner ab Launch mit 5 Data Credits und 3 Actions an.
Woher die Kontakte kommen
Die Leads lädst du als CSV hoch oder suchst sie in Clay selbst: Die Suche umfasst laut Hilfe-Center 900 Millionen Personen, 70 Millionen Firmen und 300 Millionen Jobs, und Filtern kostet nichts. Eine FAQ von Clay behauptet allerdings, Clay habe keine eigenen Daten.
Clay GTM: der „GTM Engineer“, Clay University und die Konferenz Sculpt
Clay versteht sich als Infrastruktur für Go-to-Market (GTM) und schreibt sich die Bezeichnung der Rolle zu, an die es sich wendet: Den Begriff GTM Engineer habe Clay 2023 geprägt. Neben diesen Spezialisten zielt Clay auf RevOps- und Marketing-Ops-Teams.
Die Zahlen, mit denen Clay für den Beruf wirbt
Zur Series C zitierte Clay Daten von Pave: Im Frühjahr 2025 seien über 400 Stellen für GTM Engineers ausgeschrieben worden, mit einem Mediangehalt von 160.000 $, 20 % über klassischen Sales- und Marketing-Ops-Rollen. Ein GTM Engineer könne 100 Verkäufer verstärken, und 7 Bootcamps brachten den Beruf damals bei. Für 2026 spricht Clays Blog von rund 100 neuen Stellenanzeigen pro Monat.
Alle diese Zahlen stammen von Clay selbst oder von Pave, zitiert von Clay. Eine eigene Schule betreibt Clay nicht, vergibt aber Stipendien über 1 Million Dollar für Kurse anderer Anbieter; die Community zählt 35.000 Mitglieder im Slack und Clay Clubs in über 90 Städten.
Clay University
Gelernt wird an der Clay University (university.clay.com), wo auch das Hilfe-Center liegt. Die 16 Kurse sind kostenlos und auf Englisch; zum Einstieg erklärt „Clay 101: GTM Automation“ in rund 119 Minuten Video das Schema FETE: Find, Enrich, Transform, Export. Dazu kommen kostenlose Kohorten, für die man sich bewirbt, laut Seite 1 Woche lang (an anderer Stelle derselben Seite 2 Wochen); bis zur Series C hatten sie 2.500 Absolventen.
Neue Bewerbungen für Zertifikate nimmt Clay seit dem 17. März 2026 nicht mehr an, außer von Kandidaten für das Partnerprogramm; bis dahin waren rund 1.000 Personen zertifiziert. Es gab 4 Pfade (Outbound, Inbound, CRM-Anreicherung, KI), kostenlos und ohne Kurs oder Prüfung: Man reichte eine Clay-Tabelle ein und erhielt ein Zertifikat, das 12 Monate galt.
Sculpt und das Partnerverzeichnis
Zur eigenen Konferenz Sculpt in San Francisco kamen 2.000 Teilnehmer aus 30 Ländern, so Clays Rückblick vom 8. Oktober 2026; vorgestellt wurden Workflows als Beta und ein Agent für eingehende Leads, für den es eine Warteliste gibt.
Wer Clay nicht selbst einrichten will, findet im Verzeichnis der Solutions Partners Experten in 4 Stufen, von Artisan bis Elite Studio. Partner erhalten 20 % der vermittelten Umsätze und können Zuschüsse zwischen 500 $ und 15.000 $ beantragen.
Claygent: Clays KI-Rechercheagent und der Preis pro Durchlauf
Claygent ist der KI-Agent in Clays Tabellen: Er recherchiert für jede Zeile im Web oder auf einer bestimmten Website und schreibt die Antwort in eine Spalte. Schon Free enthält ihn.
Jeder Durchlauf kostet 1 Action und dazu Data Credits je nach Modell. Clays eigene Modelle haben bei der Websuche feste Preise, 1 Data Credit für Helium und 3 Data Credits für Argon; ein drittes, Neon, führt Clay ohne Preis. Für eine KI-Recherche zu einer Person oder Firma setzt der Preisrechner 3 Data Credits und 1 Action an.
Für rund 80 % der Modelle gilt ein Festpreis. Reasoning-Modelle rechnet Clay zu den tatsächlichen Kosten ab, mit 0 % Aufschlag: Vorab hält Clay so viele Credits zurück, wie beim 75. Perzentil früherer Durchläufe angefallen sind, und gleicht danach ab.
Mit einem eigenen API-Schlüssel des KI-Anbieters zahlst du bei Clay nur die Action; mit Clays Schlüsseln laufen KI-Aufgaben laut Preisseite allerdings 2-mal so schnell. Mit dem neuen KI-Preismodell sollen laut Clay 85 % der Kunden, die KI nutzen, weniger ausgeben.
Data Credits pro Aufgabe nach KI-Modell, zusätzlich zur Action
- Helium (Modell von Clay)
- Websuche: 1 Data Credit
- Argon (Modell von Clay)
- Websuche: 3 Data Credits
- GPT-5 Nano
- Text: 0,2 Data Credits · Websuche: 0,5 Data Credits
- GPT-5 Mini
- Text: 0,4 Data Credits · Websuche: 1 Data Credit
- Gemini 2.5 Flash
- Text: 0,5 Data Credits · Websuche: 1 Data Credit
- GPT-4.1
- Text: 1 Data Credit · Websuche: nach tatsächlichen Kosten des Modells, ohne Aufschlag
- Claude 4.5 Haiku
- Text: 1 Data Credit · Websuche: nach tatsächlichen Kosten des Modells, ohne Aufschlag
- Claude 4.5 Sonnet
- Text: 1,5 Data Credits · Websuche: nach tatsächlichen Kosten des Modells, ohne Aufschlag
- GPT-5.1
- Text: 2 Data Credits · Websuche: nach tatsächlichen Kosten des Modells, ohne Aufschlag
- o3
- Text: 5 Data Credits · Websuche: nach tatsächlichen Kosten des Modells, ohne Aufschlag
- Claude 4.6 Opus
- Text: 7,5 Data Credits · Websuche: nach tatsächlichen Kosten des Modells, ohne Aufschlag
Clay oder Emelia: was 100 bis 100.000 gefundene E-Mails im Monat kosten
Verglichen wird, was beide Tools können: geschäftliche E-Mail-Adressen und Telefonnummern finden, ohne etwas zu verschicken. Bei Clay nehmen wir die günstigste Kombination aus Data-Credits- und Actions-Stufe in Launch, einmal mit den Werten des Preisrechners, einmal mit dem Beispiel aus dem Hilfe-Center; bei Emelia allein das kleinste Monatspaket an Credits, das reicht, denn fürs Finden von Adressen braucht es keinen Tarif. Für die ersten Adressen gibt es auf beiden Seiten etwas gratis: Free bei Clay, 20 Gratis-Credits bei der Anmeldung mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse bei Emelia. Bei Telefonnummern rechnet Emelia 50 Credits pro gefundener Nummer, gesucht per Waterfall über mehrere Anbieter und erstattet, wenn keine gefunden wird. Über 2.000 Nummern im Monat reicht Emelias größtes Monatspaket nicht mehr aus.
Gefundene E-Mails, monatlich
100 E-Mails pro Monat gefunden
1.000 E-Mails pro Monat gefunden
1.100 E-Mails pro Monat gefunden
5.000 E-Mails pro Monat gefunden
10.000 E-Mails pro Monat gefunden
10.500 E-Mails pro Monat gefunden
50.000 E-Mails pro Monat gefunden
100.000 E-Mails pro Monat gefunden
Gefundene Telefonnummern, monatlich
200 Telefonnummern pro Monat gefunden
500 Telefonnummern pro Monat gefunden
1.000 Telefonnummern pro Monat gefunden
1.100 Telefonnummern pro Monat gefunden
2.000 Telefonnummern pro Monat gefunden
4.000 Telefonnummern pro Monat gefunden
Clay steht in US-Dollar, weil es nur in Dollar abrechnet, Emelia in deiner Währung mit denselben Zahlen wie in Dollar; in Euro bekommt eine Zeile nur dann einen Haken, wenn der Abstand jeden Wechselkurs übersteht. Alle Beträge gelten bei monatlicher Zahlung und verstehen sich ohne Steuern (Preise vom 16. Oktober 2026). Eine Telefonnummer kostet bei Clay laut Preisrechner 5 Data Credits und 3 Actions, ab Launch; was der jeweilige Anbieter wirklich verlangt, zeigt erst die App. Bei Emelia sind es 50 Credits pro gefundener Nummer. Credits, die Emelia einmalig beim Abschluss eines Tarifs schenkt, sind nicht eingerechnet, und weil Emelias Pakete nur monatlich laufen, fehlen Jahrespreise.
Was sich nicht in Dollar vergleichen lässt
- Clay automatisiert LinkedIn nicht selbst, sondern übergibt Leads an eine Kampagne bei HeyReach oder La Growth Machine, mit Konto und Rechnung dort; Werbezielgruppen auf LinkedIn gibt es ab Growth. Emelia verschickt Einladungen und Nachrichten aus 1, 3 oder 10 LinkedIn-Konten im Tarif, jedes weitere für 29 € im Monat, und die Kampagnen laufen auf Emelias Servern
- Leads aus Sales Navigator
- Wie man LinkedIn- oder Sales-Navigator-Suchen übernimmt, beschreibt Clay nicht; eine FAQ sagt nur, Listen aus LinkedIn ließen sich kostenlos aufbauen. Mit Emelia exportierst du deine Sales-Navigator-Suchen ohne Begrenzung der Anzahl an Exporten, ab 37 € im Monat (LinkedIn-Suchen genauso); in Sales Navigator startet der Button „Export with Emelia“ der Chrome-Erweiterung den Export. Eine eigene Kontaktdatenbank hat Emelia nicht
- Zähler
- Clay: Actions und Data Credits, dazu zwei veröffentlichte Werte für eine E-Mail. Emelia: nur Credits, 1 pro gefundener E-Mail, 50 pro Telefonnummer, 0,25 pro geprüfter Adresse
- Stärken von Clay
- Gratisplan, 14 Tage Testphase (Emelia: 7), Signale wie Jobwechsel, Anbindung an Data Warehouses wie Snowflake, Fivetran, Postgres, Databricks und BigQuery, Werbezielgruppen unter anderem für LinkedIn, Meta und Google
Clay-Alternativen: günstiger pro E-Mail, mit LinkedIn oder mit eigener Datenbank
Emelia findet Adressen und Nummern zu einem Preis pro Treffer und schreibt die Leads danach auf LinkedIn und per E-Mail an. Die anderen Tools sind reine Finder, LinkedIn-Tools oder Datenbanken, teils mit Preisen nur auf Anfrage.
Monatspreise bei monatlicher Zahlung, sofern nicht anders angegeben, ohne Steuern, von der Website jedes Anbieters (geprüft zwischen dem 6. Oktober 2026 und dem 19. Oktober 2026). Die Preise von Emelia folgen deiner Währung; ein Tool, das nur in Dollar abrechnet, bleibt in Dollar, eines, das nur in Euro abrechnet, in Euro. –: kein Angebot für diesen Bedarf, oder nicht geprüft.
- 1
Ideal für: E-Mails finden, dann per E-Mail und LinkedIn anschreibenEmelia findet Adressen für 1 Credit pro Treffer und verschickt die Kampagnen selbst, per E-Mail und auf LinkedIn. Start kostet 37 € mit 3 Postfächern und 1 LinkedIn-Konto, Grow 97 € mit 50 Postfächern und 3 LinkedIn-Konten, Scale 297 € mit unbegrenzt vielen Postfächern (Fair Use: 1.000) und 10 LinkedIn-Konten, jeweils im Monat. Credits gibt es als Monatspaket ab 19 € für 1.000, auch ohne Tarif. Einen Gratisplan und eine eingebaute Datenbank gibt es nicht.
- JaCredits 1 Jahr gültig, auch nach Kündigung
- NeinIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- JaE-Mails finden
- Preis
- 19 €/Monat (Credit-Abo, ohne Tarif · 1.000 Credits)
- 2
Ideal für: Nur E-Mails finden, im kleinen MonatsaboIcypeas verkauft monatliche Credit-Abos ohne Versandfunktion: 1 Credit pro gefundener E-Mail, abgebucht nur bei einem Treffer, Basic mit 1.000 Credits für 15 € im Monat; Euro- und Dollarpreis unterscheiden sich. Innerhalb von Clay lässt sich Icypeas ebenfalls nutzen, ohne eigenes Konto, dann zu Clays Credits.
- NeinTelefonnummern finden
- JaE-Mails finden
- NeinCold-E-Mails aus deinen Postfächern
- Preis
- ab 15 €/Monat
- 3
Ideal für: E-Mail-Finder mit Gratisplan und eigenem VersandHunter findet Adressen zu Personen und Domains und verschickt Sequenzen über verbundene Postfächer. Kostenlos bekommst du 50 Credits im Monat; Starter kostet 49 € mit 2.000 Credits und 3 Postfächern, und eine gefundene E-Mail kostet 1 Credit. In Clays Waterfall taucht Hunter auch als einer der Anbieter auf.
- NeinTelefonnummern finden
- JaE-Mails finden
- JaE-Mail-Adressen prüfen
- Preis
- ab 49 €/Monat
- 4
Ideal für: LinkedIn und E-Mail, abgerechnet pro AbsenderLa Growth Machine ist eine der beiden eigens für LinkedIn gebauten Integrationen von Clay, funktioniert aber auch ohne Clay: Es reichert Leads an und schreibt sie per LinkedIn und E-Mail an. Abgerechnet wird pro Identität, also pro Absender mit seinem LinkedIn-Konto; Basic kostet 60 € im Monat und enthält 250 angereicherte Leads.
- JaLinkedIn-Automatisierung
- JaE-Mails finden
- JaE-Mail und LinkedIn in einer Sequenz
- Preis
- ab 60 €/Monat pro Identität
- 5
Ideal für: Mehrkanal-Sequenzen mit eigener Datenbanklemlist gehört zu den Versandtools mit fertiger Clay-Integration, bringt aber selbst eine Datenbank mit, laut Website über 650 Millionen Kontakte. Für LinkedIn brauchst du Multichannel zu 109 € im Monat pro Lizenz, mit 1 LinkedIn-Konto und 400 Credits je Lizenz.
- JaLinkedIn-Automatisierung
- JaE-Mails finden
- JaE-Mail und LinkedIn in einer Sequenz
- Preis
- ab 109 €/Monat pro Lizenz mit LinkedIn
- 6
Ideal für: Kontaktdatenbank und E-Mail-Sequenzen in einemApollo kombiniert eine Datenbank, laut Website 240 Millionen Kontakte, mit E-Mail-Sequenzen. Basic kostet 65 $ pro Lizenz und Monat und bringt 2.500 Credits; abgerechnet wird in US-Dollar. In Clay nutzt du Apollo nur mit eigenem Apollo-Konto.
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- JaIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- Preis
- ab 65 $/Monat pro Lizenz
- 7
Ideal für: Große Datenbank, Preis nur auf AnfrageZoomInfo ist an der Nasdaq notiert und veröffentlicht keine Abo-Preise; abgeschlossen wird über den Vertrieb. Clay vergleicht sich in einem eigenen Blogartikel mit ZoomInfo und bindet es als Datenquelle ein, wofür du ein eigenes ZoomInfo-Konto brauchst.
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- JaIntegrierte B2B-Kontaktdatenbank
- Preis
- Auf Anfrage
- 8
Ideal für: Geprüfte Mobilnummern, Angebot auf AnfrageCognism sitzt in London und hat ein Büro in Köln; es wirbt mit telefonisch geprüften Mobilnummern, die es „Diamond Data“ nennt. Preise stehen auch auf der deutschen Preisseite nicht, es gibt nur individuelle Angebote. An Clay lässt sich Cognism über die HTTP-API anbinden, also ab Growth.
- NeinCold-E-Mails aus deinen Postfächern
- JaE-Mails finden
- JaTelefonnummern finden
- Preis
- Auf Anfrage
Häufige Fragen zu Clay: Login, Credits, Outbound und clay.earth
Angemeldet wird in der Web-App unter app.clay.com, erreichbar über „Log in“ oben auf clay.com; ein neues Konto legst du unter app.clay.com/signup an. Für die API erzeugst du den Schlüssel in der CLI mit „clay api-keys create“.
Gemeint sind meist die Data Credits, mit denen du Daten und KI bei Clays Anbietern bezahlst; daneben zählt Clay Actions. Bis zum 11. März 2026 gab es nur einen Credit-Zähler mit den Tarifen Starter, Explorer und Pro, und einige FAQ-Antworten mit den alten Preisen sind noch online. Bei monatlicher Zahlung nimmst du übrige Data Credits bis zum 2-Fachen des Monatsvolumens mit, Actions verfallen am Ende des Zeitraums. Bei Jahreszahlung bleiben laut Hilfe-Center 15 % der Jahrescredits, wenn du gleich oder höher verlängerst; die FAQ der Preisseite gesteht das nur Enterprise zu. Nachkaufen kannst du Data Credits mit 30 % Aufschlag, und bei einer Empfehlung bekommen beide Seiten je 3.000 Credits, sobald das geworbene Team einen bezahlten Tarif startet.
Ja, aber nur per E-Mail. Der Sequencer, nach Clays Angaben auf Smartlead aufgebaut, verschickt ab Launch Sequenzen mit bis zu 4 E-Mails aus deinen eigenen Postfächern (Google, Microsoft und SMTP) und kostet 1 Action pro eingetragenem Lead, nicht pro E-Mail. Ab Growth kaufst du Postfächer und Domains auch bei Clay, für 4,50 $ pro Postfach und Monat und 15 $ pro Domain und Jahr, bezahlt in Credits; Clay wärmt sie automatisch vor, laut Kaufanleitung etwa 2 Wochen, laut den Sequencer-Guides eher 3. Anrufe und LinkedIn-Schritte gibt es nicht. Ob Free den Sequencer enthält, sagt Clay unterschiedlich: ja in der FAQ der Preisseite, nein in deren Vergleichstabelle, spätestens seit dem 24. September 2026.
Nein. clay.earth war ein persönliches CRM, das heute Mesh heißt; die Adresse leitet auf me.sh weiter. Mit Clay Labs und der Plattform auf clay.com hat es nichts zu tun, ebenso wenig wie ClayHR, eine Software für Personalabteilungen.
Emelia-Funktionen: E-Mail-Finder · Cold E-Mail · E-Mail-Warm-up · Emelia-Preise
Emelia ist ein Wettbewerber von Clay. Wir wollten fair bleiben: Jede Zahl zu Clay stammt von der eigenen Website oder öffentlichen Bewertungsportalen.


